WM 2026: Drei Erkenntnisse aus Spaniens Sieg gegen Belgien
Drei Erkenntnisse aus Spaniens Sieg gegen Belgien

Spanien hat das Viertelfinale der WM 2026 gegen Belgien gewonnen und dabei drei entscheidende Erkenntnisse geliefert. Das Team von Trainer Luis de la Fuente präsentierte sich mit einem überragenden Mittelfeld, das als das beste der Welt gilt. Belgien hingegen litt unter zahlreichen Verletzungsausfällen, die die Mannschaft schwächten. Jungstar Lamine Yamal zeigte eine durchwachsene Leistung und muss sich steigern, um in den kommenden Spielen eine Schlüsselrolle zu spielen.

Spaniens Mittelfeld: Weltklasse und spielentscheidend

Das spanische Mittelfeld um Pedri, Gavi und Rodri dominierte das Spiel gegen Belgien von der ersten Minute an. Mit einer Passgenauigkeit von über 90 Prozent und einer beeindruckenden Laufbereitschaft kontrollierten sie das Tempo und die Richtung der Partie. Laut Statistik hatten die Spanier 65 Prozent Ballbesitz und erzielten zwei Tore nach sehenswerten Kombinationen. „Spanien hat das beste Mittelfeld der Welt. Sie haben uns keine Ruhe gelassen und immer wieder Räume gefunden“, sagte Belgiens Trainer Domenico Tedesco nach dem Spiel.

Belgien: Verletzungspech als entscheidender Faktor

Belgien musste auf mehrere Schlüsselspieler verzichten, darunter Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku, die verletzungsbedingt ausfielen. Diese Ausfälle waren deutlich spürbar, da das Team nicht die gewohnte Durchschlagskraft in der Offensive entwickeln konnte. Belgien kam lediglich auf drei Torschüsse, von denen keiner auf das Tor ging. „Wir hatten einfach zu viele Verletzungsfälle. Das hat uns das Leben schwer gemacht“, so Tedesco. Die mangelnde Tiefe im Kader wurde offengelegt, und Belgien muss sich nun auf die kommenden Turniere vorbereiten.

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Lamine Yamal: Talent mit Luft nach oben

Der 18-jährige Lamine Yamal, der in der Gruppenphase noch glänzte, blieb gegen Belgien blass. Er konnte nur wenige Akzente setzen und verlor mehrere Zweikämpfe. Seine Passquote lag bei lediglich 72 Prozent, und er wurde nach 60 Minuten ausgewechselt. „Lamine muss sich steigern, wenn wir weiterkommen wollen. Er hat das Potenzial, aber er muss konstanter werden“, analysierte ein spanischer Journalist. Dennoch bleibt Yamal ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft, und Trainer de la Fuente vertraut auf seine Entwicklung.

Ausblick: Spanien als Titelfavorit

Mit dem Sieg gegen Belgien zieht Spanien ins Halbfinale ein und gilt nun als einer der Topfavoriten auf den WM-Titel. Die Mannschaft präsentiert sich geschlossen und taktisch diszipliniert. Die nächste Herausforderung wird das Duell gegen den Sieger aus dem Spiel zwischen Brasilien und Deutschland. „Wir sind auf einem guten Weg, aber wir dürfen uns nicht ausruhen. Jedes Spiel ist ein Finale“, sagte de la Fuente. Die Fans in Spanien hoffen auf den ersten WM-Triumph seit 2010.

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