Bosnien-Star bereits drei Spiele auf der Bank: Schalke sorgt sich um Dzeko
Was ist mit Superstar Edin Dzeko (40) los? Alle fragen sich, warum Bosniens Nationaltrainer Sergej Barbarez (54) den Schalke-Stürmer beim WM-Start gegen Kanada (1:1) nach dem Ausgleich des Co-Gastgebers – Cyle Larin (31/79.) egalisierte die Führung durch Jovo Lukic (27/21.) – nicht als potenziellen Sieg-Joker einwechselte. Auch bei den vorherigen zwei Turnier-Tests gegen Nordmazedonien (0:0) und Panama (1:1) blieb er komplett draußen.
Fehlt ihm die Fitness?
Fehlt ihm durch die schwere Schulterverletzung immer noch die Fitness für einen energischen Kurzeinsatz? Bei der WM-Quali-Sensation gegen Italien (5:2 n.E.) erlitt Dzeko einen Bänderriss und wirkte in Schalkes letzten drei Saisonspielen (1:0 gegen Düsseldorf, 0:3 in Nürnberg, 1:0 gegen Braunschweig) gehandicapt. Oder hat er womöglich neue Probleme?
Nach Informationen aus dem Umfeld der Bosnier stehen die Signale auf Entwarnung. Barbarez sei entspannt – Dzeko könne im zweiten WM-Gruppenspiel gegen die Schweiz (18.6./21 Uhr) eingreifen.
Schalke droht eine Dzeko-Diskussion
Falls nicht, droht Schalke eine Dzeko-Diskussion. Auf der einen Seite will er die angebotene Vertrags-Verlängerung bis 2027 (sein aktuelles Arbeitspapier läuft am 30.6. aus) auch von seiner körperlichen Verfassung abhängig machen. Der Ausnahme-Angreifer hat den Ehrgeiz, die Bundesliga als Edeljoker zu rocken. Auf der anderen Seite würden beim Aufsteiger erste Zweifel befeuert, ob Dzeko bei der „Mission Klassenerhalt“ überhaupt konstant helfen kann. In der 2. Liga hat er das spektakulär getan (6 Tore und 3 Vorlagen in den ersten 8 Schalke-Spielen) – bis ihn eine umstrittene Rote Karte und die schmerzhafte Schulterblessur stoppten.
Beschäftigt Dzeko primär weiter die Verteidiger oder künftig mehr die Physios und Ärzte? Die WM gibt Schalke die Antwort.



