Ecuador beschwert sich nach Fan-Lärm vor Hotel bei WM-Organisatoren
Ecuador reicht Beschwerde wegen Fan-Lärm ein

Der ecuadorianische Fußball-Verband (FEF) hat nach einer nächtlichen Ruhestörung durch mexikanische Fans vor dem Team-Hotel eine formelle Beschwerde bei den Organisatoren der Fußball-Weltmeisterschaft eingereicht. Das Verhalten sei weit entfernt „von den Prinzipien des Fairplay, der Fairness und der Einheit, für die eine Fußball-Weltmeisterschaft stehen sollte“, hieß es in einer Mitteilung wenige Stunden vor dem K.-o.-Spiel im Aztekenstadion (19.00 Uhr Ortszeit/03.00 MESZ/Magenta TV).

FEF appelliert an Behörden

„Aus diesem Grund richtet der FEF einen respektvollen Appell an die zuständigen Behörden, diesen Vorfällen größere Aufmerksamkeit zu schenken und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Unversehrtheit unserer Spieler, unseres Trainerstabs und unserer Fans zu gewährleisten“, teilte der Verband weiter mit. Ohne konkret auf Vorfälle einzugehen, betonte der Verband, darauf zu vertrauen, „dass diese unsportlichen Vorfälle das Fußballfest, das zwei Bruderländer verbindet, nicht trüben und dass Respekt, gesunder Wettbewerb und Fairplay vorherrschen werden“. Ecuador werde immer auf dem Rasen auf solche unsportlichen Aktionen reagieren.

Lärmaktion in der Nacht

Mexikanischen Medienberichten zufolge ließen Fahrer von Motorrädern die Motoren aufheulen und hupten vor dem Team-Hotel der Ecuadorianer im Stadtteil Santa Fe. Gegen Mitternacht soll die Polizei eingetroffen sein, um zu versuchen, die Fans zu zerstreuen. In sozialen Netzwerken habe es Aufrufe gegeben, mit Lautsprechern, Trommeln, Trompeten, Hupen und anderen Gegenständen, die Lärm verursachen, zum Hotel zu kommen, hieß es bei „El Financiero“ und „Récord“.

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Hintergrund des Spiels

Die Südamerikaner hatten sich durch ein 2:1 gegen Deutschland im letzten Gruppenspiel für die Runde der besten 32 qualifiziert. WM-Mitgastgeber Mexiko feierte drei Siege in drei Spielen ohne Gegentor. Auch bei der Anreise nach Mexiko-Stadt hatte es schon Komplikationen für die Ecuadorianer gegeben. „Wir haben drei Stunden länger gebraucht als geplant. Wir wissen nicht, warum“, hatte Trainer Sebastián Beccacece bei seiner Pressekonferenz im Aztekenstadion berichtet, die rund 75 Minuten später als geplant begonnen hatte.

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