Ecuador-Trainer Beccacece nach 0:0 gegen Curaçao schwer unter Druck
Ecuador-Trainer nach Blamage gegen Curaçao unter Beschuss

Nach der enttäuschenden 0:0-Blamage gegen WM-Neuling Curaçao gerät Ecuadors Trainer Sebastián Beccacece (45) zunehmend unter Druck. Der Argentinier, der erst im Sommer 2024 das Amt übernahm, sieht sich nach zwei schwachen Vorstellungen bei der Weltmeisterschaft 2026 heftigen Anfeindungen ausgesetzt. Bereits zuvor hatte Ecuador mit 0:1 gegen die Elfenbeinküste verloren. Nun droht dem südamerikanischen Team das vorzeitige Aus in der Vorrunde.

Ex-Nationalspieler Montero fordert Rücktritt

Besonders deutlich wurde der frühere ecuadorianische Nationalspieler Jefferson Montero (36, 64 Länderspiele). Auf der Plattform X schrieb er: „Hör auf, heiße Luft zu verkaufen, und tritt bei La Tri zurück! Hab ein bisschen Würde, du hast unserem Fußball mit einer Generation, die die beste der Geschichte sein sollte, großen Schaden zugefügt.“ Diese harte Kritik spiegelt die Stimmung im Land wider. Bereits während der Partie gegen Curaçao, das im ersten Spiel gegen Deutschland mit 1:7 unterlag, zeigten die Fans ihre Abneigung gegen den Coach.

Ecuador vor entscheidendem Spiel gegen Deutschland

Ecuador muss am Donnerstag gegen Deutschland gewinnen, um überhaupt eine Chance auf das Weiterkommen zu haben. Beccacece gibt sich jedoch kämpferisch: „Warum sollte uns das nicht gelingen? Es gibt genug Argumente, die für meine Mannschaft sprechen, den Turnaround zu schaffen. Mein Team hat einen starken Charakter.“ Der Trainer betont die Stärke des Gegners: „Deutschland ist im Fußball eine Weltmacht.“ Dennoch klammert er sich an Durchhalteparolen: „Das Leben hat mir immer gezeigt: Solange es noch eine Chance gibt, muss man daran glauben. Es ist noch nicht vorbei. Wir haben mehr als 90 Minuten, um uns am Ende doch noch zu belohnen.“

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Star-Ensemble mit hohem Marktwert

Ecuador qualifizierte sich als Zweiter der Südamerika-Qualifikation für die WM in den USA, Kanada und Mexiko. Das Team verfügt über namhafte Stars wie Willian Pacho (24, PSG), Piero Hincapié (24, Arsenal) und Moisés Caicedo (24, Chelsea), deren gemeinsamer Marktwert auf rund 230 Millionen Euro geschätzt wird. Trotz dieses Potenzials blieb die Mannschaft in den ersten beiden Spielen hinter den Erwartungen zurück. Deutschland hingegen ist nach dem 2:1-Last-Minute-Sieg gegen die Elfenbeinküste bereits als Gruppensieger für die K.o.-Runde qualifiziert.

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