FC-Bayern-Fans hinterlassen Spuren am Pasinger Bahnhof vor Klassiker
In der Nacht von Freitag auf Samstag reisten etwa 250 Anhänger des FC Bayern München im Sonderzug zum Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund. Die Fahrt verlief jedoch nicht reibungslos, da der Zug Verspätung hatte. Dies führte dazu, dass sich die Fans ab circa 3.30 Uhr für etwa eine Stunde in der Unterführung des Bahnhofs Pasing aufhalten mussten.
Wartezeit wird für Sachbeschädigungen genutzt
Laut Angaben der Bundespolizei nutzten die Bayern-Fans diese Wartezeit, um diverse Graffiti-Tags und Aufkleber an Wänden und Schaukästen im Bahnhofsbereich anzubringen. Die Sachbeschädigungen wurden erst nach der Abreise der Fans festgestellt, was auf das hohe Personenaufkommen zurückzuführen ist. Die Schadenshöhe wird auf rund 200 Euro geschätzt.
Ermittlungen der Bundespolizei laufen
Die Bundespolizei wertet derzeit die Aufzeichnungen der örtlichen Videoüberwachung aus, um die Vorfälle aufzuklären. Bislang sind keine weiteren Vorfälle im Zusammenhang mit diesem Ereignis bekannt geworden. Die Behörden betonen, dass solche Sachbeschädigungen nicht toleriert werden und rechtliche Konsequenzen haben können.
Der Klassiker zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München zählt zu den Höhepunkten der Bundesliga-Saison und lockt regelmäßig tausende Fans an. Solche Vorkommnisse werfen jedoch ein Schlaglicht auf die Herausforderungen bei der Sicherheit und Ordnung rund um Großveranstaltungen im Fußball.



