FC Köln vor Saisonstart: 6 Probleme, die den Auftakt überschatten
FC Köln: 6 Probleme vor dem Saisonstart

Der 1. FC Köln startet in die neue Saison – doch die Stimmung ist alles andere als entspannt. Knapp acht Wochen nach dem Saisonende kehren die Profis am Freitag zurück, absolvieren Leistungschecks und medizinische Untersuchungen, bevor am Montag die erste Trainingseinheit ansteht. Doch der Auftakt wird von gleich sechs großen Baustellen überschattet, wie die BILD berichtet.

Unerwünschte Rückkehrer belasten das Teamklima

Besonders problematisch sind zwei Rückkehrer: Stürmer Imad Rondic (27), zuletzt an Preußen Münster ausgeliehen, und Verteidiger Jusuf Gazibegovic (26), der von Sturm Graz zurückkehrt. Beide haben noch laufende Verträge – Rondic bis 2029, Gazibegovic bis 2028 – doch im Profikader sind sie nicht mehr eingeplant und auch nicht erwünscht. Der FC hatte bis zuletzt gehofft, die Spieler vor dem Start abzugeben, doch das gelang nicht. Während es bei Gazibegovic laut BILD-Informationen zumindest Gespräche mit einem interessierten Klub gibt, liegt für Rondic gar kein Angebot vor. Beiden droht nun die Versetzung zu den Amateuren der U21, was für Unruhe im Team sorgen könnte.

Drei Transferbaustellen: Kein Stürmer, kein Spielmacher, kein Sechser

Neben den Problem-Profis plagen den FC drei unbesetzte Positionen. Mit Wunschverteidiger Gideon Mensah (27), der ablösefrei kommen soll, ist man sich zwar einig. Doch offensiv und im zentralen Mittelfeld konnte der Club bislang nicht nachlegen. Es fehlt ein Stürmer, ein Nachfolger für den abgewanderten Kaminski und ein Spielmacher. Auch ein Ersatz für den abgegebenen Martel im defensiven Mittelfeld wurde noch nicht gefunden. Trainer René Wagner (37) hatte diese Personalie als enorm wichtig bezeichnet. Der FC ringt zwar um Mexiko-Kapitän Edson Alvarez (28) von West Ham United, doch bei diesem Kaliber ist ein Blitztransfer unwahrscheinlich.

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Trainer Wagner muss mit Notlösungen arbeiten

Trainer René Wagner steht vor der Herausforderung, seine Mannschaft noch nicht komplett zu haben. Er wird die ersten Trainingseinheiten nutzen, um viele junge Spieler aus dem Nachwuchs zu testen und auf verschiedenen Positionen auszuprobieren. Gleichzeitig hofft er, dass sich auf der Sechs und im Kampf um den Kaminski-Nachfolger schnell etwas tut, damit sich die Mannschaft einspielen kann. Spätestens zum Trainingslager in Kitzbühel (24. bis 31. Juli) sollen weitere Neuzugänge dazustoßen. Bis dahin heißt es improvisieren – eine Situation, die den Start des FC Köln deutlich erschwert.

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