Offiziell: Fynn Schenten wechselt auf Leihbasis in die Niederlande
Der 1. FC Köln gibt Sturm-Talent Fynn Schenten für die kommende Saison an den niederländischen Zweitligisten Roda Kerkrade ab. Der 18-Jährige soll dort regelmäßige Einsatzzeiten erhalten und sich weiterentwickeln. „Mit Roda Kerkrade haben wir einen passenden Club gefunden, wo er sich einerseits heimatnah, aber dennoch in einem neuen Umfeld beweisen und durchsetzen muss, um die nächsten Schritte in seiner Entwicklung zu machen“, erklärte Lukas Berg, Technischer Direktor der Kölner, in einer Vereinsmitteilung.
Schentens bisherige Karriere: Sieben Bundesliga-Einsätze in der Vorsaison
Der Angreifer hatte in der vergangenen Spielzeit bereits sieben Mal für die Profis des 1. FC Köln in der Fußball-Bundesliga auf dem Platz gestanden. Dabei sammelte er wertvolle Erfahrungen im deutschen Oberhaus. „Ich habe in der vergangenen Saison Blut geleckt“, sagte Schenten. Trotz der vielversprechenden Ansätze ist ihm bewusst, dass er sich noch weiterentwickeln muss. „Ich weiß, dass ich noch nicht am Ziel bin“, fügte er hinzu.
Ziel des Leihgeschäfts: Spielpraxis und Entwicklung
Die Leihe soll dem 18-jährigen Stürmer die Möglichkeit geben, in einer neuen Liga und einem neuen Umfeld wichtige Minuten auf hohem Niveau zu sammeln. In der zweiten niederländischen Liga, der Keuken Kampioen Divisie, erwartet Schenten eine körperlich anspruchsvolle Spielweise. Roda Kerkrade, ein traditionsreicher Club aus der Provinz Limburg, liegt zudem geografisch günstig nahe der deutschen Grenze, was die Integration erleichtert. Schenten will „die Aufgabe in Kerkrade zu 100 Prozent annehmen und dann in einem Jahr gestärkt ans Geißbockheim zurückkehren“.
Perspektive bei Roda Kerkrade und Rückkehr nach Köln
Der Leihvertrag läuft über ein Jahr. Der FC Köln erhofft sich, dass Schenten nach der Spielzeit mit mehr Erfahrung und Selbstvertrauen zurückkommt, um sich dann bei den Domstädtern für einen Stammplatz zu empfehlen. Der Verein beobachtet die Entwicklung des Talents engmaschig. Für Schenten ist es die erste Auslandsstation – eine Chance, sich auch taktisch und sprachlich weiterzuentwickeln. Der 18-Jährige betonte seine Motivation: „Ich bin bereit, diesen Schritt zu gehen und mich in einer neuen Liga zu beweisen.“



