Der 1. FC Köln zieht seinen knallharten Umbruch weiter durch. Vor dem Trainingsstart zur neuen Saison haben die Verantwortlichen um Sportchef Christian Keller die nächsten Entscheidungen getroffen. Mehrere Stars wurden aussortiert, ihnen droht der Abschied. Die Stimmung im Team soll angespannt sein, Zoff ist programmiert.
Vier Profis vor dem Aus
Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, hat der FC konkret mit vier Spielern keine weiteren Pläne. Dabei handelt es sich um Routiniers und Perspektivspieler, die in der vergangenen Saison kaum noch eine Rolle spielten. Der Klub will den Kader verjüngen und das Gehaltsbudget senken. Die Betroffenen wurden bereits informiert, dass sie keine Zukunft in Köln haben. Offiziell stehen sie noch unter Vertrag, sollen aber schnellstmöglich einen neuen Verein finden.
Konflikte vorprogrammiert
Die Aussortierung sorgt intern für Unruhe. Einige der betroffenen Profis sollen sich gegen die Entscheidung wehren und auf ihre Verträge pochen. „Es wird sicherlich nicht einfach, die Spieler abzugeben. Manche werden sich sträuben“, zitiert die „Bild“ einen nicht genannten Vereinssprecher. Der Trainingsstart rückt näher, und die Gefahr von Störungen im Mannschaftsgefüge wächst. Der FC hofft auf schnelle Einigungen, um die Konzentration auf die sportlichen Ziele zu legen.
Umbruch nach schwacher Saison
Der 1. FC Köln hatte in der abgelaufenen Saison die Erwartungen nicht erfüllt und landete im Mittelfeld der Tabelle. Sportchef Keller kündigte daraufhin einen „radikalen Umbau“ an. Bereits im Winter wurden erste Spieler abgegeben. Nun folgt der nächste Schritt. Der Klub will jünger, dynamischer und günstiger werden. Dazu gehören auch die Abgänge von teuren Altstars. Wie viele Spieler den Verein noch verlassen müssen, ist offen. Fest steht: Der FC geht mit einem deutlich veränderten Kader in die neue Saison.



