FIFA zahlt abgewiesenem WM-Schiri trotz Einreiseverbot
FIFA zahlt abgewiesenem WM-Schiri trotz Einreiseverbot

Einreise verweigert: FIFA zahlt abgewiesenem WM-Schiri trotzdem

Der somalische Schiedsrichter Omar Artan (34) darf nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen, erhält aber dennoch seine volle Vergütung als Turnier-Referee von der FIFA. Dies bestätigte der Weltverband auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur und bezog sich auf einen Bericht der BBC.

Artan war vor Beginn der WM von den US-Behörden an der Einreise gehindert worden, obwohl er ein gültiges Visum besaß. Die Behörden begründeten dies mit Sicherheitsbedenken aufgrund angeblicher Verbindungen zu einer Terrororganisation in seiner Heimat Somalia. Damit war die WM für den von der FIFA nominierten Unparteiischen beendet, bevor sie überhaupt begann.

Finanziell entsteht Artan dadurch jedoch kein Nachteil. Die FIFA zahlt ihm die komplette Vergütung eines WM-Schiedsrichters. Die genaue Summe ist nicht bekannt, aber bei Weltmeisterschaften können Schiedsrichter inklusive Grundgehalt, Prämien und Spielhonoraren zwischen 50.000 und 100.000 Euro verdienen. Es bleibt unklar, wie viel Geld Artan erhält.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Während die USA Artan die Einreise verweigerten, stärkte die UEFA dem Schiedsrichter demonstrativ den Rücken. Afrikas Schiedsrichter des Jahres 2025 wurde von der UEFA für das Supercup-Finale zwischen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Europa-League-Gewinner Aston Villa am 12. August in Salzburg angesetzt.

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin erklärte: „Omar Artan ist ein hervorragender, junger und zugleich bereits sehr erfahrener Schiedsrichter, der seine Qualität auf höchstem Wettbewerbsniveau innerhalb der Confederation of African Football unter Beweis gestellt hat. Fußball soll Menschen verbinden, und die UEFA möchte Omar sowie seinen herausragenden Leistungen als Schiedsrichter Respekt zollen. Diese Fähigkeiten hatten ihm die prestigeträchtige Nominierung für die Weltmeisterschaft eingebracht.“

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration