Deutschland startet gegen Curaçao in die WM – Startelf mit Neuer
WM-Auftakt: Deutschland gegen Curaçao mit Neuer

Am Sonntag um 19 Uhr startet die deutsche Nationalmannschaft in die Fußball-WM. Gespielt wird in der US-amerikanischen Großstadt Houston, Gegner ist der krasse Außenseiter Curaçao. Verfolgen Sie das Spiel, inklusive Vor- und Nachberichte, hier bei uns im Liveticker.

Deutschlands Startelf ist da

Sie ist komplett überraschungsfrei. Im Vergleich zum Test zuletzt in Chicago gegen die USA rückt einzig Manuel Neuer für Oliver Baumann ins Team, ansonsten laufen die gleichen Spieler auf wie beim 2:1 vor acht Tagen.

Nagelsmann lächelt Klopp-Spitze weg

Der Bundestrainer steht vor dem Spiel noch der ARD für ein Interview zur Verfügung. Dabei fragt Bastian Schweinsteiger nach dem Wörtchen "Noch", das Magenta-Experte Jürgen Klopp über den Nationaltrainer und dessen Aufstellungshoheit zuletzt fallen ließ. Nagelsmann lächelt kurz und sagt dann: "Am Ende ist mein Job die Mannschaft so einzustellen, dass sie jetzt ein gutes Turnier spielen. Und dass sie auch danach in der Lage sind, noch gute Spiele zu machen."

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Manuel Neuer hat auch nichts zu sagen

Noch mal die ARD, diesmal mit Manuel Neuer: "Ich bin im hier und jetzt und freue mich auf die Weltmeisterschaft. Ich habe alle Belastungsproben bestanden."

Und so hält Curaçao dagegen

Mehr zum Team gibt es in unserem Gegnercheck.

Schnell los zum Public Viewing in Berlin

Ohne Fanmeile ist es in diesem Jahr etwas schwerer mit dem gemeinschaftlichen Jubeln. Die Kollegen aus der Berlin-Redaktion haben aber einige schöne Orte gefunden, wo heute Abend das deutsche Auftaktspiel gezeigt wird. So langsam sollte man dafür aber aufbrechen, geht ja bald los. Gut, das Wetter ist jetzt nicht optimal und nicht überall gibt es ein Dach wie in Houston, wo das Spiel gleich vollklimatisiert stattfindet. Andererseits ist Deutschland 1954 bei welchem Wetter erstmals Weltmeister geworden? Richtig! PS: Top-Tipp für das Public Viewing ist natürlich das BRLO am Gleisdreieck, wo in diesen Minuten unser erstes WM-Panel startet. Sportchefin Inga Hofmann moderiert vor dem Anpfiff des Spiels gegen Curaçao einen Talk zum Thema: "Wem gehört die WM? Die politische Dimension von Austragungsorten". Spannung, Gänsehaut, Tor-Jubel: Die Fußball-WM als Public-Viewing-Spektakel – hier fiebern Fans in Berlin gemeinsam Am Wasser, beim Diner, mit Torwand oder mit Orgelbegleitung: Wir verraten die besten Berliner Public-Viewing-Orte zur Fußball-WM 2026 in allen Bezirken. Hier kommen Sie richtig in Stimmung.

BVG auch im WM-Fieber

Sechs U-Bahnhöfe in Berlin gehen mit ihrem Namen anlässlich der Fußball-WM in eine ganz spezielle Verlängerung: Brandenburger Tor, Frankfurter Tor, Hallesches Tor, Kottbusser Tor, Oranienburger Tor und Schlesisches Tor tragen für die Dauer der Weltmeisterschaft nicht bloß ein Tor im Titel. Die Berliner Verkehrsbetriebe verlängerten bei diesen Bahnhöfen das O im Namen um ein Vielfaches, damit der Torjubel dort maximal sichtbar ist. Die vorübergehenden neuen Namen sind seit der Nacht zum Sonntag pünktlich zum ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft zu sehen. Die BVG will die Fans damit beim Jubeln kräftig unterstützen: "Mit unseren 'Toooooooor'-Bahnhöfen wollen wir die gemeinsame Freude an der WM direkt in den Alltag unserer Fahrgäste bringen und der Stadt ein Lächeln schenken", sagte Marketingleiterin Ineke Paulsen laut Mitteilung. (dpa)

Curaçao im Schnelldurchlauf

Ohne große Worte, einfach mit ein paar Kacheln bei Instagram. Die Insel freut sich auf eine Party, die dann am Mittag so richtig losgeht. Um 13 Uhr Ortszeit wird das Spiel gegen Deutschland angepfiffen.

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Curaçao tanzt sich warm für Deutschland

Hier ein Vorgeschmack dessen, was später auf die Hüften der deutschen Nationalspieler zukommen könnte. Kurz nach der Landung von Curaçao in den USA vor einigen Tagen, kommt es zur Tanzeinlage zwischen einem Fan und dem Piloten auf dem Rollfeld. Auch die Nationalspieler des WM-Neulings dürften heute in Houston (19.00 Uhr MESZ) ihr Rhythmusgefühl und Bewegungstalent unter Beweis stellen. Vielleicht sieht man davon ja etwas bei dem ein oder anderen Dribbling auf den Außenbahnen. Bleibt zu hoffen, dass sich Nathaniel Brown und Joshua Kimmich ähnlich gut anstellen wie der Pilot. Was man noch über die Stimmung im Camp von Curaçao in Florida wissen muss: "Es ist heiß und es läuft immer laute Musik", sagt Jürgen Locadia, Nationalspieler von Curaçao.

Nationalspieler Brown zu Bayern? Einigung soll erzielt sein

Der Wechsel von Nationalspieler Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern München rückt offenbar näher. Laut "Bild" sind sich alle Parteien sicher, dass der Poker in den kommenden Tagen beendet sein wird. Bayern-Sportvorstand Max Eberl und sein Frankfurter Kollege Markus Krösche haben sich demnach auf ein Ablösepaket von rund 55 Millionen Euro verständigt. Jetzt gehe es noch darum, das Verhältnis aus Sockelablöse und Bonus-Zahlungen festzulegen. Anfänglich soll die Eintracht mehr als 60 Millionen Euro gefordert haben. Beide Clubs äußerten sich bislang nicht zu der spannenden Personalie. Brown, der sich nach Lehrjahren beim 1. FC Nürnberg in Frankfurt rasant entwickelt hat, blockte das Bayern-Thema zuletzt ab. "Ich konzentriere mich voll und ganz auf die WM. Deswegen werde ich das jetzt auch nicht kommentieren", hatte er in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft gesagt. "Bild" zufolge hat Eintracht Frankfurt Brown bereits zugesagt, ihn nach München wechseln zu lassen. Der Transfer soll demnach nach dem Curaçao-Spiel festgezurrt werden. Der Rekordmeister soll bereits Vorkehrungen getroffen haben, damit Brown in den USA seinen Medizincheck absolvieren kann. Der bald 23 Jahre alte Nationalspieler soll danach einen Vertrag bis 2031 unterschreiben. (dpa)

Deutschlands erster WM-Gegner Curaçao ist erstmals bei einer Fußball-Weltmeisterschaft dabei – und der krasse Außenseiter. Hier lesen Sie, was das Team ausmacht.

Advocaat schwärmt von Nagelsmann vor deutschem WM-Auftakt

Der niederländische Trainer des deutschen Gruppengegners Curaçao, Dick Advocaat, ist Fan von Bundestrainer Julian Nagelsmann. "Er ist ein exzellenter Trainer", sagte Advocaat vor dem Spiel gegen die DFB-Auswahl am heutigen Abend in Houston, ein "fantastischer Trainer". Wer in einem so jungen Alter Deutschlands Nationaltrainer werde, müsse etwas Besonderes haben. Nagelsmann (38) und Advocaat (78) trennen 40 Jahre – die beiden sind der jüngste und der älteste Trainer des Turniers. "Jung, berühmt", sei Nagelsmann, sagte Advocaat, der ankündigte, die Rolle des Außenseiters zwar anzunehmen – aber deshalb noch lange nicht aufgeben zu wollen. "Wir sind ein kleines Land, aber wir wollen ihnen das Leben sehr schwer machen", sagte der Trainer des WM-Neulings. Er erwarte, dass die DFB-Auswahl das Spiel beherrschen werde. Sein Team werde aber den Raum nutzen, den Deutschland zulasse. (dpa)

Darum gefällt Nagelsmann das 12.00-Uhr-Spiel in Houston

Fußballspiele mittags um Zwölf sind die deutschen Fußball-Nationalspieler nicht gerade gewohnt. Doch der frühen Anstoßzeit beim ersten WM-Spiel heute (19.00 Uhr MESZ) in Houston gegen Curaçao kann Julian Nagelsmann viel Positives abgewinnen. "Ich freue mich drauf, dass es sehr früh losgeht, dass wir nicht so einen langen Tag im Hotel haben und schnell auf den Platz kommen", sagte er vor der Partie im NRG Stadium. "Der Tag beginnt ein bisschen früher", berichtete Nagelsmann über die kürzeren Abläufe. "Die Jungs können trotzdem so lange schlafen, dass sie ausgeschlafen sind." Bis 8.30 Uhr ist das Frühstück angesetzt. Im Anschluss folgt die übliche körperliche Aktivierung im Teamhotel, vielleicht auch ein kurzer Spaziergang. Nach dem "Prematch-Meal" und einer letzten Besprechung um 9.55 Uhr geht es schließlich mit dem Mannschaftsbus zur Spielstätte. Grundsätzlich sei es angenehm, wenn das Spiel früher anfange. "Wenn du oft abends spielst und zehn Stunden im Hotel rumhängst, bis das Spiel losgeht, ist das nicht immer super förderlich für die Spannung." Scherzhaft ergänzte Nagelsmann noch mit Blick auf einige Youngster im deutschen WM-Kader: "Wir haben noch ein paar Junge dabei, die vor nicht allzu lange Zeit noch bei den Junioren um 11.00 Uhr gespielt haben sonntags." (dpa)

WM als Chance: Kimmich wünscht sich "positiven Patriotismus"

Deutschlands Nationalmannschafts-Kapitän Joshua Kimmich erhofft sich von der Fußball-WM auch einen Beitrag gegen die schlechte Stimmung im Land. "Selbstverständlich spüre ich die aktuelle Unzufriedenheit in Deutschland und auch, dass es politisch und gesellschaftlich ziemlich unruhig ist. Der Sport kann hier eine große Chance sein", sagte der Profi des FC Bayern München in einem Interview der "Bild am Sonntag" vor dem ersten WM-Spiel gegen Curacao (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV). Kimmich erinnerte in diesem Zusammenhang an die Weltmeisterschaft im eigenen Land vor 20 Jahren. "Im Sommer 2006 hat die WM Deutschland extrem geholfen und verändert", sagte der 31-Jährige. "Wir haben der ganzen Welt eine Offenheit gezeigt, die das Bild über uns bis heute prägt." Vielleicht könne die deutsche Mannschaft bei dieser WM "eine Botschaft nach innen ins eigene Land, anstatt nach außen übertragen". Persönlich wünscht sich Kimmich, dass "in Deutschland wieder ein positiver Patriotismus und gesellschaftlicher Zusammenhalt möglich sind – ohne dabei andere auszuschließen". Er habe "oft das Gefühl, dass das aufgrund unserer Vergangenheit nicht immer möglich ist". (dpa)