WM-Finale: Fotograf des Messi-Yamal-Badewannenbilds spricht über Hype
Fotograf des Messi-Yamal-Bilds über Hype vor WM-Finale

Das ikonische Badewannen-Foto von Lionel Messi und Lamine Yamal als Baby geht vor dem WM-Finale erneut um die Welt. Fotograf Joan Monfort zeigt sich fassungslos über die Umstände des Wiedersehens der beiden Superstars. „Und nun gipfelt das Ganze in dem Finale zwischen Messi und Yamal. Das ist besser als jedes Drehbuch“, sagte Monfort der Nachrichtenagentur AP, für die er als freiberuflicher Fotograf tätig ist.

Hype um das legendäre Foto

Monfort wird von professionellen Medien mit Anfragen nach den Fotos überschüttet. Gleichzeitig werden seine Bilder unzählige Male in den sozialen Medien und im Internet ohne Nennung der Quelle oder Vergütung verbreitet. Das Bild von Argentiniens Messi und Spaniens Yamal ist vor dem Endspiel der Nationen am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford überall zu sehen: Yamal sitzt in einer kleinen Plastikwanne und wird vom damals 20 Jahre alten Messi gebadet.

Bei dem Fotoshooting im Jahr 2007 war der Spanier erst ein paar Monate alt, Messi schon Profi beim FC Barcelona und in der argentinischen Nationalelf. Die Bilder wurden für einen Wohltätigkeitskalender gemacht, auch das Kinderhilfswerk Unicef war beteiligt. Die UN-Organisation erinnerte nun mit einem Social-Media-Post an die damalige Begegnung und teilte das Foto erneut.

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Zufällige Begegnung durch Verlosung

Der Zufall wollte es, dass Yamals Mutter, die auf dem Kalenderfoto zu sehen ist, eine Verlosung unter Familien gewonnen hatte, die an der Aktion teilnehmen wollten. Monfort hatte keine Erinnerung an die Fotos, bis Yamals Vater während der EM 2024 eines davon in den sozialen Medien veröffentlichte. Das Bild ging damals viral. Jetzt, da das WM-Finale bevorsteht, sei das Interesse an seinen Fotos sprunghaft angestiegen, sagte der Spanier: „Das hat weltweit für einen regelrechten Hype gesorgt und die Tatsache, dass das Finale in den USA stattfindet, hat dem Ganzen noch zusätzlichen Auftrieb gegeben.“

Monfort zwischen den Fronten

Monfort weiß nicht, wem der beiden Superstars er für das WM-Finale die Daumen drücken soll. „Ich bin hin- und hergerissen. Ich weiß nicht, ob ich mir den Sieg für Messi oder für Yamal wünsche“, erklärte der Fan des FC Barcelona. „Ich hege eine unendliche Liebe für den besten Spieler aller Zeiten (Messi)“, aber „Yamal hat hier neue Maßstäbe gesetzt“ und stehe dank seiner Eltern aus Marokko und Äquatorialguinea für ein neues, vielfältiges Spanien. „Vielleicht können ja beide gewinnen. Nach allem, was wir gesehen haben, würde ich das nicht ausschließen.“

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