Frankreich dominiert Schweden mit Offensivspektakel
Frankreich hat am Dienstagabend gegen Schweden eine fußballerische Meisterleistung gezeigt und sich mit 4:0 durchgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps bot einen Offensivfußball, der an ein Drei-Gänge-Menü aus dem Guide Michelin erinnerte. Kylian Mbappé und Bradley Barcola waren die Köche, die die schwedische Abwehr immer wieder auseinandernahmen.
Mbappé und Barcola als Taktgeber
Bereits in der ersten Halbzeit stellten die beiden Flügelspieler die Weichen auf Sieg. Mbappé bereitete das erste Tor durch Olivier Giroud vor, nachdem er sich auf der linken Seite durchgesetzt hatte. Barcola legte das zweite Tor für Antoine Griezmann auf, der aus kurzer Distanz traf. In der zweiten Halbzeit erhöhten die Franzosen den Druck: Mbappé erzielte selbst das dritte Tor, Barcola bereitete das vierte durch Ousmane Dembélé vor.
Olise verpasst Traumtor nur knapp
Der eingewechselte Michael Olise sorgte für den Höhepunkt des Spiels, als er in der 78. Minute aus 35 Metern abzog. Der Ball klatschte an die Unterkante der Latte und sprang auf die Linie, verfehlte das Tor jedoch um Zentimeter. Es wäre eines der schönsten Tore der WM-Geschichte gewesen. „Es war ein unglaublicher Schuss, er hat nur ein wenig Pech gehabt“, sagte Trainer Deschamps nach dem Spiel.
Schweden chancenlos
Die schwedische Mannschaft um Kapitän Victor Lindelöf fand kein Mittel gegen die französische Offensive. Schweden kam zu keiner nennenswerten Torchance und musste sich am Ende deutlich geschlagen geben. „Frankreich war heute eine Klasse besser. Wir haben nichts zuzusetzen gehabt“, gab Lindelöf zu.
Frankreich als Topfavorit auf den Titel
Mit diesem Sieg untermauert Frankreich seine Favoritenrolle bei der WM 2026. Die Mannschaft präsentiert sich in beeindruckender Form und scheint schwer zu schlagen. „Wir sind auf einem guten Weg, aber wir dürfen uns nicht ausruhen. Es kommt noch harte Arbeit auf uns zu“, warnte Deschamps. Das nächste Spiel bestreitet Frankreich gegen Portugal, während Schweden gegen Dänemark antreten muss.



