In der letzten Folge seiner SPIEGEL-WM-Kolumne schreibt der frühere Nationalelfkapitän İlkay Gündoğan über das Finalduell gegen Argentinien, den Sieg des Kollektivs über den Individualismus und seinen Helden dieses Turniers. Der Artikel wurde am 19. Juli 2026 veröffentlicht und ist nur für SPIEGEL+-Abonnenten zugänglich.
Gündoğans Prognose: Spanien wird Weltmeister
Gündoğan ist überzeugt, dass Spanien das Endspiel gegen Argentinien gewinnen wird. Er begründet dies mit der mannschaftlichen Geschlossenheit und der taktischen Disziplin des spanischen Teams. „Spanien hat gezeigt, dass Kollektivität stärker ist als individueller Glanz“, schreibt der Ex-Kapitän. Argentinien hingegen setze stark auf Einzelkönner wie Lionel Messi, was im Turnierverlauf zwar erfolgreich war, aber im Finale an seine Grenzen stoßen könnte.
Der Held des Turniers
Als seinen persönlichen Helden des Turniers nennt Gündoğan den spanischen Mittelfeldregisseur Pedri. „Pedri verkörpert alles, was modernen Fußball ausmacht: Spielintelligenz, Technik und unermüdlichen Einsatz für das Team“, lobt der ehemalige Nationalspieler. Pedri habe maßgeblich dazu beigetragen, dass Spanien sein Spiel durchsetzen konnte.
Abschied von der Kolumne
Mit dieser Kolumne verabschiedet sich Gündoğan von seinen Lesern. Er bedankt sich für die Aufmerksamkeit und wünscht beiden Finalisten ein faires Spiel. Der Artikel endet mit einem Ausblick auf die Zukunft des deutschen Fußballs, der laut Gündoğan von Spaniens Mannschaftsgeist lernen könne.



