Hansa Rostock verpflichtet Ösi-Brecher Peter Kiedl für den Sturm
Hansa Rostock holt Riesen für Angriff: Peter Kiedl kommt

Der F.C. Hansa Rostock hat einen neuen Angreifer: Peter Kiedl (22) wechselt vom österreichischen Meister Sturm Graz an die Ostsee. Der 1,93-Meter-Mann soll genau das liefern, was in der 3. Liga oft den Unterschied macht: Präsenz im Strafraum.

Kiedl: „Der Verein hat einen besonderen Ruf“

„Der Verein, das Stadion und vor allem die Fans haben einen besonderen Ruf“, sagt Kiedl über seinen Wechsel. Der Österreicher will sich direkt einfügen und „meinen Teil dazu beitragen, dass wir gemeinsam eine erfolgreiche Saison spielen“. Kiedl trägt künftig die Rückennummer 29.

Kein Stürmer wie die anderen

Kiedls Profil: groß, robust, kopfballstark. Für Hansa ist das wichtig. Denn der Neuzugang soll nicht nur Tore schießen, sondern auch Bälle festmachen, Duelle führen und Ablagen setzen. Gerade bei Flanken, Standards und langen Zuspielen bekommt Rostock damit eine neue Variante.

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Warum der Transfer Sinn ergibt

Eigentlich ist das Sturmzentrum schon besetzt. Emil Holten, Andreas Voglsammer und David Hummel stehen ebenfalls im Kader. Holten fiel in letzter Zeit allerdings verletzt aus, reiste nicht nach Watford mit. Kiedl kommt deshalb nicht als bloße Ergänzung. Er bringt einen anderen Körper, andere Lösungen und mehr Konkurrenz. Ein solcher Anspielpunkt im Sturm kann gegen defensive Gegner besonders wertvoll sein.

Aus Graz an die Ostsee

Ausgebildet wurde Kiedl beim SK Sturm Graz. Über den Nachwuchs und die zweite Mannschaft kämpfte er sich bis zu den Profis. Für Sturm Graz II kam er in Österreichs 2. Liga auf 68 Einsätze, 14 Tore und 11 Vorlagen. In der Saison 2024/25 schaffte er den Sprung in den Bundesliga-Kader. Im Januar 2025 stand er beim Champions-League-Spiel gegen Atalanta Bergamo erstmals im Aufgebot. Später folgte sein Liga-Debüt gegen Blau-Weiß Linz. Am Saisonende feierte er mit den Steirern die Meisterschaft. Weitere Spielpraxis sammelte Kiedl bei der SV Ried. Insgesamt stehen für ihn 21 Bundesliga-Spiele, 4 Tore und 2 Vorlagen. Für Österreichs U21 lief er bislang zweimal auf.

Shapourzadeh erklärt den Plan

Hansas Sportdirektor Amir Shapourzadeh nennt Kiedl einen „zweikampfstarken Wandstürmer“, der mit „Wucht und Kopfballstärke zusätzliche Optionen“ bringe. Er könne Bälle festmachen, verlängern und für Mitspieler ablegen. Auch gegen den Ball soll der Neue liefern. Shapourzadeh: „Peter arbeitet enorm viel gegen den Ball, gibt keinen Ball verloren und nimmt jeden Zweikampf an.“

Mit Kiedl holt Hansa einen Spieler, der nicht nur in der Offensive Akzente setzen, sondern auch defensiv arbeiten kann. Die Fans dürfen gespannt sein, wie der Österreicher die Mannschaft in der kommenden Saison bereichert.

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