Kai Havertz kontert Gary Linekers Spott: „Reicht irgendwann mal“
Havertz reagiert auf Lineker-Spott: „Reicht irgendwann mal“

Kai Havertz hat auf die jüngste Kritik von Gary Lineker am DFB reagiert. Der englische Fußball-Legende hatte sich zuvor abfällig über die deutsche Nationalmannschaft geäußert. Havertz, der beim FC Arsenal unter Vertrag steht, ließ die Spitzen nicht auf sich sitzen und konterte deutlich.

„Reicht irgendwann mal“ – Havertz stellt klar

In einer Pressekonferenz vor dem Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026 wurde Havertz auf Linekers Aussagen angesprochen. Der 27-Jährige antwortete mit einem klaren Statement: „Es reicht irgendwann mal. Wir lassen uns nicht ständig von außen kritisieren, ohne darauf zu reagieren. Lineker soll sich auf seine eigenen Kommentare konzentrieren.“

Gary Lineker, der als Experte für die BBC arbeitet, hatte zuvor gesagt, dass die DFB-Elf „nicht mehr zur Weltspitze“ gehöre. Diese Aussage sorgte im deutschen Lager für Unmut. Havertz betonte, dass die Mannschaft geschlossen hinter dem Trainer und den eigenen Fähigkeiten stehe.

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DFB-Spieler zeigen sich geeint

Nicht nur Havertz, sondern auch andere Nationalspieler wie Antonio Rüdiger und Joshua Kimmich äußerten sich zu der Kritik. Rüdiger sprach von „schönen Bildern“ nach dem Sieg gegen Indonesien, während Kimmich die Einheit der Mannschaft hervorhob. „Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren“, so Kimmich auf der Pressekonferenz.

Die DFB-Elf hat sich nach einem holprigen Start in das Turnier gefangen und steht nun im Achtelfinale. Trainer Julian Nagelsmann zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung des Teams. „Die Spieler haben Charakter gezeigt und sich von außen nicht verunsichern lassen“, erklärte der Bundestrainer.

Linekers Kritik im Fokus

Gary Lineker, selbst ehemaliger englischer Nationalstürmer, hatte in seiner Kolumne für die BBC geschrieben, dass Deutschland „nicht mehr zu den Top-Favoriten“ zähle. Er bemängelte vor allem die Defensivarbeit und die fehlende Durchschlagskraft im Angriff. Havertz widersprach: „Wir haben in den letzten Spielen gezeigt, dass wir mit jedem Gegner mithalten können. Die Statistik spricht für sich: Drei Siege in der Gruppenphase, darunter ein klarer Erfolg gegen Brasilien.“

Laut offiziellen FIFA-Daten erzielte Deutschland in der Gruppenphase neun Tore und kassierte nur drei. Diese Bilanz widerlegt Linekers Kritik teilweise. Havertz selbst steuerte zwei Treffer bei und bereitete einen weiteren vor.

Einigkeit im DFB-Team

Die Reaktionen zeigen, dass die Mannschaft geschlossen gegen die externe Kritik vorgeht. „Wir sind ein Team und stehen füreinander ein. Das ist unsere Stärke“, so Havertz abschließend. Die DFB-Elf trifft im Achtelfinale auf den Sieger der Gruppe H. Ein Erfolg wäre die beste Antwort auf alle Kritiker.

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