Heidel äußert sich zu Sano-Gerüchten
Die Spekulationen um einen Wechsel von Kaishu Sano reißen nicht ab. Der 25-jährige japanische Nationalspieler von Mainz 05 wird von europäischen Top-Klubs wie dem FC Liverpool, Newcastle United und der AC Mailand umworben. Nun hat sich Sportvorstand Christian Heidel (63) erstmals exklusiv gegenüber BILD zu den anhaltenden Transfergerüchten geäußert.
„Schnappatmung“ als Signal für Sano-Abgang
„Wenn wir Schnappatmung bekommen, dann …“, deutete Heidel an und ließ keinen Zweifel daran, dass der Verein bei entsprechenden Angeboten nicht zögern würde. Die Aussage des 63-Jährigen macht deutlich: Mainz 05 ist auf einen möglichen Abgang seines Leistungsträgers vorbereitet. Sano, der im Sommer 2023 von Kashima Antlers kam, hat sich schnell zu einem Schlüsselspieler entwickelt und sein Marktwert ist deutlich gestiegen.
Mehrere Interessenten aus dem Ausland
Neben den genannten Klubs sollen auch weitere Vereine aus der Premier League und der Serie A ein Auge auf den Mittelfeldspieler geworfen haben. Die Gerüchte verdichten sich, dass Sano seinen nächsten Karriereschritt im Ausland machen könnte. Mainz 05 hofft jedoch, den Vertrag des Japaners langfristig zu verlängern, um eine hohe Ablösesumme zu erzielen.
Heidels Transferstrategie bei Mainz 05
Heidel betonte, dass der Verein wirtschaftlich klug handeln müsse. „Wir werden keine Schnappatmung bekommen, weil wir etwas falsch gemacht haben. Aber wenn ein Angebot kommt, das für alle Seiten passt, dann müssen wir flexibel sein.“ Der Sportvorstand verwies auf die erfolgreiche Transferpolitik der Mainzer, die in der Vergangenheit immer wieder Spieler gewinnbringend verkauft haben.
Sanos Entwicklung und Bedeutung für das Team
Kaishu Sano bestritt in der vergangenen Saison 31 Pflichtspiele für Mainz 05 und erzielte dabei fünf Tore sowie sieben Vorlagen. Seine Dynamik und sein Spielverständnis machen ihn zu einem begehrten Spieler auf dem internationalen Markt. Ein Abgang im Sommer 2026 scheint möglich, doch Heidel will sich nicht unter Druck setzen lassen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die ausländischen Klubs ernst machen oder ob die Gerüchte nur heiße Luft sind.



