Am Savignyplatz in Berlin hat die Polizei einen Großeinsatz gestartet. Nach Angaben der Feuerwehr befand sich eine Person unter einer S-Bahn. Die Bundespolizei bestätigte den Vorfall gegenüber unserer Redaktion. Derzeit läuft ein Rettungseinsatz, bei dem auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz kam. Auf Videos waren mehrere Mannschaftswagen zu sehen, die die Umgebung absicherten. Die Behörden sperrten die S-Bahnsteige in beide Fahrtrichtungen, sodass der Zugverkehr auf der Strecke unterbrochen ist.
Rettungsmaßnahmen und Sperrungen
Ein Sprecher der Bundespolizei erklärte, es handle sich um einen Personenunfall. „Fremdverschulden schließen wir zum derzeitigen Zeitpunkt aus“, sagte die Sprecherin. Die Rettungsmaßnahmen laufen noch. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort, um die verletzte Person zu bergen und zu versorgen. Der Rettungshubschrauber landete auf dem Savignyplatz, um möglicherweise einen schnellen Abtransport in ein Krankenhaus zu ermöglichen. Die genaue Art der Verletzungen ist bislang nicht bekannt.
Ermittlungen der Bundespolizei
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Bislang gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Es wird vermutet, dass es sich um einen Unfall handelt. Die Ermittler befragen Zeugen und werten die Videoaufnahmen aus der Umgebung aus. Der Savignyplatz ist ein belebter Ort im Berliner Westen, daher kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Auch die S-Bahnlinien, die den Bahnhof Savignyplatz anfahren, sind betroffen. Die Sperrung der Bahnsteige wird voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. Reisende werden gebeten, alternative Wege zu nutzen.
Der Großeinsatz am Savignyplatz hat auch in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit gesorgt. Ein Video des Nutzers Tyson Barker zeigte eine Vielzahl von Polizeifahrzeugen und den Rettungshubschrauber. Er schrieb: „Something very bad is happening in Savignyplatz in Berlin. 100s of police. Multiple helicopters.“ Die Polizei bittet die Bevölkerung, den Bereich weiträumig zu umfahren, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern.



