Hertha BSC: Nikolas Polster als neuer Stammtorwart im Visier
Hertha BSC: Nikolas Polster als neue Nummer 1

Gut vier Wochen vor Schließung des Transferfensters kommt bei Hertha BSC langsam Bewegung in die Aufstockung des Kaders. Nach dem Abgang von Torwart Tjark Ernst (23) für fünf Millionen Euro zu Feyenoord Rotterdam ist ein Nachfolger aus Österreich im Gespräch: Nikolas Polster (24) vom Wolfsberger AC. Das berichtete zunächst „Sky“. Polster hatte bereits vor einiger Zeit beim österreichischen Erstligisten seinen Wunsch hinterlegt, den nächsten Schritt seiner Karriere im Ausland gehen zu wollen.

Polster soll Ernst ersetzen

Die Hertha-Verantwortlichen wussten von Polsters Ambitionen und nahmen deshalb Kontakt zu ihm und seiner Beratungsagentur auf. Der Vertrag des ehemaligen österreichischen U21-Nationaltorwarts läuft noch bis 2027. Laut „transfermarkt.de“ hat Polster derzeit einen Marktwert von zwei Millionen Euro. Das bedeutet: Hertha muss auf jeden Fall eine Ablösesumme für den Schlussmann zahlen. Klappt der Deal, wird Polster Stammtorwart beim Zweitligisten. Herthas derzeitige Nummer 1, Marius Gersbeck (31), müsste dann wieder auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Weitere Baustellen im Kader

Neben einem neuen Mann fürs Tor suchen die Berliner aber auch einen Mittelstürmer sowie einen Linksverteidiger. Der Kader von Hertha BSC ist nach dem Abstieg aus der Bundesliga und zahlreichen Abgängen noch nicht vollständig. Die Verantwortlichen um Sportdirektor Benjamin Weber arbeiten daran, die Mannschaft für die kommende Zweitligasaison konkurrenzfähig zu machen. Nikolas Polster gilt als vielversprechendes Talent, das sich in Österreich einen Namen gemacht hat. Er absolvierte in der vergangenen Saison 32 Pflichtspiele für den Wolfsberger AC und überzeugte mit konstanten Leistungen. Seine Stärken liegen in der Reaktionsfähigkeit und im Stellungsspiel.

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Ablösesumme und Verhandlungen

Die Ablösesumme für Polster dürfte im Bereich von zwei Millionen Euro liegen, was für Hertha BSC finanzierbar erscheint. Die Berliner haben durch den Ernst-Verkauf fünf Millionen Euro eingenommen und können einen Teil davon in die Verpflichtung des Österreichers investieren. Allerdings ist der Wolfsberger AC nicht unbedingt auf einen Verkauf angewiesen, da Polsters Vertrag noch langfristig läuft. Die Verhandlungen könnten sich daher noch etwas hinziehen. Polster selbst drängt jedoch auf einen Wechsel, um sich in einer stärkeren Liga zu beweisen.

Auswirkungen auf das Team

Sollte der Transfer zustande kommen, würde sich die Torhüter-Situation bei Hertha neu ordnen. Marius Gersbeck, der im Vorjahr Stammtorwart war, müsste sich mit der Reservistenrolle begnügen. Auch die anderen Torhüter wie Robert Kwasigroch oder Nils-Jonathan Körber dürften dann noch weiter nach hinten rücken. Trainer Cristian Fiél müsste dann eine klare Hierarchie im Tor festlegen. Polster wäre als Nummer 1 gesetzt, Gersbeck als erfahrene Nummer 2.

Hertha BSC hat sich nach dem Abstieg neu aufgestellt. Mit jungen Spielern wie Polster setzt der Verein auf eine Mischung aus Erfahrung und Talent. Die Fans hoffen, dass die Neuzugänge schnell integriert werden und die Mannschaft um den Wiederaufstieg mitspielen kann. Neben Polster werden noch weitere Verstärkungen erwartet, insbesondere im Sturm und auf der linken Abwehrseite.

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