Ex-Nationalspielerin Kemme fordert bunteren und internationaleren DFB
Kemme: DFB-Neustart muss bunter und internationaler werden

Nach dem WM-Fiasko der deutschen Nationalmannschaft in Amerika fordert Ex-Nationalspielerin Tabea Kemme einen grundlegenden Neustart des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Die 34-Jährige, die als MagentaTV-Expertin arbeitet, plädiert für mehr Diversität und internationale Einflüsse in den Führungsgremien.

Kemme: „Bunter aufstellen“

„Wir haben im Fußball-Männerbereich nur den Blick von Männern auf die Männer“, sagte die Olympiasiegerin von 2016. „Da muss man sich meines Erachtens – das wäre mein Wunsch, mein Feedback – einfach viel, viel bunter aufstellen.“ Sie betonte, dass der internationale Fußball derzeit deutlich weiter sei als der deutsche und forderte: „Ich würde auch Internationalität mit in diese Kreise ziehen, weil der internationale Fußball ist gerade auf jeden Fall weiter. Da möchte ich gerne die Expertise auch von außen in diesem Systemkosmos DFB haben.“

Mentale Aufstellung und Potenzial

Kemme, die mehrfache deutsche Meisterin und Champions-League-Siegerin von 2010 ist, wünscht sich „eine viel breitere mentale Aufstellung, auch diverser“. Sie ist überzeugt, dass das Potenzial der Spieler vorhanden ist: „Die fußballerische, physische Qualität ist da. Aber wir können es nicht abrufen.“

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Personalentscheidungen nach dem WM-Aus

Nach dem Aus der DFB-Auswahl im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft steht Bundestrainer Julian Nagelsmann vor dem Aus. Auch die Zukunft von Rudi Völler als Sportdirektor und Geschäftsführer Andreas Rettig ist ungewiss. Der DFB steht vor einem umfassenden Umbau, bei dem Kemmes Vorschläge auf offene Ohren stoßen könnten.

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