Beim 1. FC Saarbrücken droht nach einem umfassenden Personalwechsel eine Klagewelle ehemaliger Mitarbeiter. Hintergrund ist die fast vollständige Auswechslung des Staffs nach der Wahl des neuen Aufsichtsrats. Obwohl viele Verträge regulär ausliefen, sehen sich mehrere frühere Angestellte offenbar benachteiligt. Der Auftakt der rechtlichen Schritte erfolgte bereits am Donnerstag.
Auftakt der Klagen am Donnerstag
Ein erster Ex-Mitarbeiter hat nach Informationen der Bild-Zeitung am Donnerstag Klage gegen den Verein eingereicht. Weitere könnten folgen. Der Verein selbst äußerte sich zunächst nicht zu den genauen Vorwürfen. Laut Vereinskreisen prüft der 1. FC Saarbrücken derzeit die rechtliche Lage und bereitet eine Verteidigung vor. Man hoffe, die Angelegenheit außergerichtlich klären zu können.
Hintergrund des Personalwechsels
Die Umstrukturierung erfolgte nach der Wahl des neuen Aufsichtsrats, der offenbar ein neues Führungsteam installieren wollte. Betroffen waren sowohl sportliche als auch administrative Bereiche. Einige Mitarbeiter hatten langjährige Verträge, die nicht verlängert wurden. Andere wurden vorzeitig entlassen. Die genauen Gründe für die Nichtverlängerung sind bislang nicht öffentlich bekannt.
Reaktion des Vereins
Der 1. FC Saarbrücken bestätigte die Klage, wollte aber keine Details nennen. „Wir nehmen die rechtlichen Schritte ernst und werden uns angemessen verteidigen“, ließ der Verein verlauten. Man sei zuversichtlich, dass die Kündigungen und Nichtverlängerungen rechtmäßig gewesen seien. Sollte es zu weiteren Klagen kommen, werde der Verein diese ebenfalls prüfen und gegebenenfalls vor Gericht bestehen.



