Kornetka nach WM-Aus: „Es muss viel aufgearbeitet werden“
Kornetka: „Es muss viel aufgearbeitet werden“

Lars Kornetka (48) ist zurück bei Eintracht Braunschweig. Nach dem Ausscheiden der österreichischen Nationalmannschaft im WM-Sechzehntelfinale gegen Spanien (0:3) endete seine Tätigkeit als Co-Trainer unter Ralf Rangnick (68). Seit Dienstag steht er wieder auf dem Trainingsplatz des Zweitligisten – mit Jetlag, aber voller Energie.

Kornetka fordert Aufarbeitung der WM-Vorfälle

Die Eindrücke des Turniers sind noch frisch. „Es muss viel aufgearbeitet werden“, sagt Kornetka. „Es ist nicht mein Befugnisbereich, aber da stehen ganz gute Leute in der Position, die das machen wollen und sich ja schon zu Wort gemeldet haben. Und der FIFA schon ein paar Fragen stellen werden. Ich finde, das ist auch dringend notwendig.“

Kornetka war seit März 2026 Cheftrainer in Braunschweig, zunächst parallel zu seiner Rolle beim ÖFB. Nach dem WM-Aus ist der Nebenjob beendet. „Man wundert sich, was der Mensch machen kann. Ich glaube, dass man in Druck-Situationen zu mehr in der Lage ist, als man sich eigentlich zutraut“, so Kornetka. „Ich bin voller Energie und Kräfte. Im Fußball kann man nur arbeiten, wenn man das liebt. Sieben Tage in der Woche, 24 Stunden.“

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Knapper Klassenerhalt als Warnung

In der abgelaufenen Saison rettete sich Braunschweig denkbar knapp auf Platz 15. Ein Gegentor mehr am letzten Spieltag hätte den direkten Abstieg bedeutet. „Das war extrem knapp. Wir müssen uns in der neuen Saison deutlich stabilisieren“, fordert der Trainer. Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren, Urlaub gab es für Kornetka nicht.

Kornetka betont die Leidenschaft für seinen Beruf: „Ich glaube, dass man in Druck-Situationen zu mehr in der Lage ist, als man sich eigentlich zutraut. Ich bin voller Energie und Kräfte.“ Die Fans in Braunschweig hoffen, dass diese Energie ausreicht, um die Klasse zu halten.

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