Warum der Kudamm Berlins größte Jubelmeile ist und bleibt
Charlottenburg-Wilmersdorf. Nach dem Sieg der DFB-Elf bei der WM wurde der Kurfürstendamm wieder zum Zentrum der Fan-Freude. Ein Forscher erklärt, was den Reiz dieser Straße ausmacht. Von Norman Börner, Redakteur, 17.06.2026, 06:00 Uhr.
Der Autokorso auf dem Kudamm gehört bei Europa- und Weltmeisterschaften seit einigen Jahren dazu. Aber seit wann und warum feiern die Fans dort? Ein Fanforscher gibt Antworten.
Die Tradition des Feierns
Der Kurfürstendamm hat sich als zentraler Ort für spontane Fanfeste etabliert. Bereits bei der WM 2006 strömten Tausende auf den Boulevard, um gemeinsam zu jubeln. Seitdem ist die Straße bei großen Turnieren nicht mehr wegzudenken.
Warum der Kudamm?
Laut dem Fanforscher bietet der Kudamm ideale Bedingungen: breite Straßen, viele Restaurants und Bars sowie eine zentrale Lage. Zudem sei die Straße symbolisch für Berlin und biete Platz für Menschenmassen. Der Autokorso sei eine besondere Form des Feierns, bei der Fans ihre Freude mit Hupen und Fahnen ausdrücken.
Ein Ort der Gemeinschaft
Der Forscher betont, dass der Kudamm nicht nur ein Ort des Jubels, sondern auch der Gemeinschaft sei. Fans aus verschiedenen Nationen feiern hier friedlich zusammen. Die Straße stehe für Toleranz und Lebensfreude – Werte, die bei Fußballturnieren besonders hochgehalten werden.
Zukunft der Jubelmeile
Auch bei künftigen Turnieren wird der Kudamm wohl Berlins größte Fan-Meile bleiben. Die Stadt unterstützt die Feiern mit Sicherheitskonzepten und Infrastruktur. Der Fanforscher ist überzeugt: Der Kudamm wird noch lange das Herz der Berliner Fußballfreude sein.



