Der Regionalliga-Meister Lok Leipzig ist am Montag ins Trainingscamp im niedersächsischen Wesendorf gestartet. Der Mannschaftsbus war gut gefüllt, aber noch nicht komplett. Sportchef Toni Wachsmuth und Cheftrainer Torsten Ziegner haben noch einige Baustellen zu bearbeiten.
Problemzone Torwart
Mit Andreas Naumann und Neuzugang Felix Daffner (von RB Leipzig) sind erst zwei der drei notwendigen Torwartpositionen besetzt. U19-Keeper Noah Geist reiste ins Camp mit, aber ein weiterer Torwart soll verpflichtet werden. Dieser muss nicht zwingend jung sein, da die U23-Quote im Team bereits erfüllt ist.
Problemzone Abwehr
Die Verhandlungen mit einem linken Verteidiger, der den Abgang von David Grözinger (nach Aalen) kompensieren soll, stehen kurz vor dem Abschluss. Zudem wird ein rechter Verteidiger gesucht, der mit Tobias Dombrowa konkurrieren kann. In der Innenverteidigung würde die bevorstehende Rückkehr des lange verletzten Jan Philipp Stein die Personalsituation deutlich entspannen.
Problemzone Angriff
Neben Kapitän Djamal Ziane ist Ricky Bornschein (aus Aue) als Stürmer vorgesehen. Auch Außenbahnspieler Ayodele Adetula wurde vorne erfolgreich getestet. Da Ziegner gerne mit zwei Spitzen spielt, muss und wird auf dieser Position noch etwas passieren.
Überraschende Baustelle: Co-Trainer
Neben den Spielerpositionen wird auch ein weiterer Co-Trainer gesucht. Das Team um Ziegner und seine Assistenten Robin Hintz und Tomislav Piplica soll ergänzt werden. Gesucht wird der Nachfolger von Nico Wegmann, der den Klub gemeinsam mit Chefcoach Jochen Seitz verlassen hatte. Der neue Co-Trainer soll vorrangig die eigene Spielanalyse übernehmen.
Die Zeit drängt: Bereits am 24. Juli startet Lok in Luckenwalde in die neue Saison. Vollständig muss der Kader dann allerdings noch nicht sein. Die Transferperiode endet erst am 31. August.



