Marc Schmidt ist seit 2019 Sportchef der BILD-Sportredaktion Südwest in Frankfurt. In dieser Funktion leitet er ein Team von Reportern und verantwortet die Sportberichterstattung für die Region. Der gebürtige Offenbacher, Jahrgang 1977, blickt auf eine langjährige Karriere im Sportjournalismus zurück.
Werdegang und erste Schritte
Schon in seiner Jugend war Schmidt fußball- und tennisbegeistert. Während eines High-School-Jahres in den USA 1994 vertiefte er seine Leidenschaft für den Sport. Seine journalistische Laufbahn begann er im Jahr 2000 bei der FAZ-Tochter Sunday. Ein Jahr später wechselte er zum Sport-Informations-Dienst (SID), für den er über zahlreiche Großereignisse berichtete.
Berichterstattung von Großereignissen
Für den SID war Schmidt bei der Europameisterschaft 2004 in Portugal sowie 2008 in Österreich und der Schweiz im Einsatz. Auch die Weltmeisterschaften 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika begleitete er als Reporter. Hinzu kamen die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin und 2010 in Vancouver. 2012 wechselte Schmidt als Chefreporter zur BILD. Für das Blatt berichtete er von der WM 2014 in Brasilien, der EM 2016 in Frankreich und der WM 2018 in Russland. Besonders stolz ist er darauf, bei den Turnieren 2008, 2010, 2014, 2016 und 2018 jeweils die Endspiele als Reporter begleitet zu haben.
Aktuelle Themen und Projekte
In seiner aktuellen Rolle als Sportchef Südwest verfolgt Schmidt unter anderem die Entwicklungen bei Eintracht Frankfurt. So berichtete er über das Wettbieten um Spieler wie Sano, bei dem Mainz-Boss von 60 Millionen Euro sprach, sowie über die Klage einer Weltmeister-Tochter gegen den 1. FC Kaiserslautern. Auch die Auszeichnung des Makkabi-Präsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse war ein Thema. Schmidt analysiert zudem die Preisschilder der Eintracht-Stars und die Rolle von Mario Götze in der XXL-Offensive des Vereins in den USA. Die Zukunft von Sportvorstand Markus Krösche, der mit einem Wechsel zu AC Mailand in Verbindung gebracht wird, beschäftigt ihn ebenfalls.



