Der marokkanische Fußballverband hält trotz des verpassten Einzugs ins Halbfinale der Weltmeisterschaft an Nationaltrainer Mohamed Ouahbi fest. In einer Sitzung des Exekutivkomitees wurde der Beschluss gefasst, wie Verbandsfunktionär Abdessalam Belegchour auf der Plattform X mitteilte. „Das Vertrauen in Trainer Mohamed Ouahbi wurde bekräftigt, damit er seine Arbeit in der kommenden Zeit fortsetzen kann“, betonte Belegchour.
Kritik nach Viertelfinal-Aus gegen Frankreich
Die marokkanische Nationalmannschaft war im Viertelfinale mit 0:2 gegen Frankreich ausgeschieden. Dies hatte kritische Pressestimmen gegenüber Ouahbi hervorgerufen. Der 49-jährige Coach hatte das Amt erst Anfang März von Walid Regragui übernommen. Zuvor hatte er mit der U20-Nationalmannschaft Marokkos den WM-Titel gewonnen.
Leistungen bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko
Bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko führte Ouahbi die „Löwen vom Atlas“ in der Gruppenphase auf Platz zwei hinter Brasilien. Im Sechzehntelfinale besiegte Marokko die Niederlande, im Achtelfinale Kanada. Damit zog die Mannschaft ins Viertelfinale ein. Zum Vergleich: 2022 hatte Marokko als erste afrikanische Mannschaft überhaupt ein WM-Halbfinale erreicht.
Der Verband setzt nun auf Kontinuität und erwartet von Ouahbi, dass er die Mannschaft weiterentwickelt und an frühere Erfolge anknüpft. Die kommenden Aufgaben werden zeigen, ob sich das Vertrauen auszahlt.



