Messi bricht WM-Torrekord: 18 Tore – Presse feiert Superstar
Messi bricht WM-Torrekord: 18 Tore – Presse feiert

Lionel Messi hat mit einem Doppelpack gegen Österreich den WM-Torrekord von Miroslav Klose gebrochen. Der argentinische Superstar erzielte im zweiten Gruppenspiel der WM 2026 seine Tore 17 und 18 und überholte damit den deutschen Ex-Torjäger, der 16 Treffer in seiner WM-Karriere erzielt hatte. Argentinien gewann das hart umkämpfte Spiel mit 2:0 und qualifizierte sich vorzeitig für das Achtelfinale. Messi, der am Mittwoch seinen 39. Geburtstag feiert, sorgte damit für einen weiteren historischen Abend der Fußballgeschichte.

Messi übertrifft Klose – Rekord in Dallas

In der magischen Arena von Dallas erzielte Messi in der 38. Minute per Elfmeter und in der 95. Minute nach einem Konter seine beiden Tore. Damit löste er Klose ab, der den Rekord seit 2014 gehalten hatte. Die argentinische Zeitung „La Nación“ titelte: „Ein Wettkampf-Tier. Messi gibt niemals auf, erzielte zwei Tore und wurde zum besten Torschützen der Weltmeisterschaften gekürt.“ Die Zeitung „Clarín“ ergänzte: „Lionel Messi, jedes Mal noch ein bisschen mehr Legende.“

Bereits im ersten Gruppenspiel gegen Algerien hatte Messi einen Hattrick erzielt und damit Kloses Bestmarke egalisiert. Nun setzte er sich mit einem Doppelpack endgültig an die Spitze. Die argentinische Zeitung „Pagina12“ schrieb: „Der Kapitän brach Miroslav Kloses Rekord in einem weiteren großartigen Spiel. Die Mannschaft war zur Stelle, damit Messi glücklich (und immer legendärer) werden kann.“ „La Razon“ ergänzte: „Mit einem Doppelpack kommt Leo auf 18 Tore und überholt Klose in der Liste der besten Torschützen aller Weltmeisterschaften.“

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Internationale Presse verneigt sich

Die französische Sportzeitung „L'Équipe“ kommentierte: „Das ist geschafft. Mit fast 39 Jahren hat Lionel Messi keine Zeit zu verlieren, und der Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft hat die Sache mit dem WM-Torrekord schnell geklärt.“ „Le Parisien“ hob hervor: „Ein weitaus schwierigeres Duell für die ‚Pulga‘ (als gegen Algerien), der von der österreichischen Abwehr unter der Führung des Madrilenen David Alaba ins Visier genommen wurde. Doch für Messi ist nichts unmöglich, und die legendäre Nummer 10 war erneut entscheidend und erzielte einen Doppelpack, mit dem er Miroslav Klose endgültig aus den Rekordlisten verdrängte.“

In Spanien zeigte sich „Marca“ begeistert: „Zum Augenreiben. Schon wieder er. Schon wieder die 10. Schon wieder Lionel Messi, der mit einem magischen Doppelpack weiterhin entschlossen ist, seinem Land den Traum von einem noch nie dagewesenen zweiten Titel nacheinander zu bescheren – auch wenn es noch ein langer Weg ist. Es war eine unbewusste Hommage an die andere ‚Nummer 10‘ und den ‚Gott‘ des argentinischen Fußballs, Diego Maradona, dessen ‚Tor des Jahrhunderts‘ gegen England sich auf den Tag genau zum 40. Mal jährte. Ein schöner Zufall des Fußballs.“

Argentinische Medien sehen Messi als „lebende Geschichte“

Die argentinischen Medien feierten ihren Superstar überschwänglich. „Crònica“ schrieb: „Lionel Messi ist lebende Geschichte.“ „La Capital“ titelte: „Messis Argentinien: Leo liefert in der magischen Arena von Dallas eine weitere Show ab - die Nationalmannschaft träumt.“ Die mexikanische Zeitung „Esto“ kommentierte: „Mit einem historischen Lionel Messi besiegt Argentinien Österreich knapp und steht bereits in der nächsten Runde.“

Nicht alle Medien ließen sich jedoch von der Begeisterung mitreißen: „Diario Popular“ aus Argentinien merkte an: „Messi hat gezeigt, dass er ein Mensch ist: Er hat einen Elfmeter verschossen.“ Tatsächlich vergab Messi in der ersten Halbzeit einen Strafstoß, den er selbst herausgeholt hatte, doch der Schiedsrichter ließ den Elfmeter wiederholen, und Messi verwandelte beim zweiten Versuch.

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Österreichische Presse: „Einen Messi zu viel“

Die österreichischen Medien zeigten sich trotz der Niederlage anerkennend. Die „Kleine Zeitung“ schrieb: „Lionel Messi machte die rot-weiß-roten Träume von einer Überraschung gegen Argentinien zunichte. Der WM-Rekordtorschütze traf in der 38. und in der 95. Minute.“ „Der Standard“ urteilte: „Am Ende hatte Argentinien einen Lionel Messi zu viel: Österreichs Nationalteam hat sich im zweiten WM-Gruppenspiel gegen Argentinien teuer verkauft, verlor durch zwei Tore des Superstars aber 0:2.“

Der englische „Guardian“ stellte den Rekord in einen historischen Kontext: „Dieser rekordverdächtige Moment war einer für die Ewigkeit. Er ereignete sich auf den Tag genau 40 Jahre, nachdem Diego Maradona England mit seinem berüchtigten Handspiel und einem atemberaubenden Slalom besiegt hatte.“ Die „Daily Mail“ berichtete von den Szenen nach dem Spiel: „Umarmungen, Umarmungen und noch mehr Umarmungen… Nach dieser Leistung wollte jeder ein Stück Lionel Messi haben.“

Messi auf dem Weg zum zweiten Titel?

Mit dem Einzug ins Achtelfinale hat Argentinien sein erstes Ziel erreicht. Messi, der bereits 2022 in Katar den WM-Titel holte, führt sein Team nun erneut an. Die italienische „Gazzetta dello Sport“ schrieb: „Messi hört nicht auf, erreicht 18 Tore und löst Klose ab. Niemand ist wie er bei Weltmeisterschaften.“ Die spanische „Sport“ fasste es kurz und bündig: „Messi ist jeden Tag eine Ewigkeit.“

Argentinien trifft im Achtelfinale auf den Zweitplatzierten der Gruppe C. Die Mannschaft um Messi gilt als einer der Topfavoriten auf den Titel. Sollte Argentinien den Titel verteidigen, wäre es der erste Doppelerfolg seit Brasilien 1958 und 1962.