Messi weint nach WM-Finale: Historische Szenen in New Jersey
Messi weint nach WM-Finale: Historische Szenen

Lionel Messi kann nicht mehr. Nach der 0:1-Niederlage im WM-Finale gegen Spanien bricht der Superstar auf dem Rasen des MetLife Stadiums in New Jersey zusammen. Mit zitterndem Gesicht und Tränen in den Augen läuft er allein auf die Kurve der argentinischen Fans zu, die ihn mit minutenlangen „Messi“-Rufen feiern. Es ist der vielleicht letzte Tango des Fußballgottes.

Ein ikonischer Moment der Verzweiflung

Messi hatte zuvor die Silbermedaille entgegengenommen, doch der Schmerz der Niederlage und das Bewusstsein, dass dies sein letztes WM-Spiel gewesen sein könnte, überwältigten ihn. Er stand abseits seiner Mannschaftskameraden, die Hände in die Hüften gestemmt, während die Tränen unaufhörlich flossen. Die Fans verneigten sich vor ihrem Idol, das ihnen so viel gegeben hatte.

Trainer Lionel Scaloni verließ die Pressekonferenz unter Tränen und sagte über seinen Kapitän: „Ich hoffe, dass alle stolz auf ihn sind, auf das, was er erreicht hat, denn er ist der beste Fußballspieler, der jemals einen Fuß auf einen Rasen gesetzt hat.“ Argentinische Sender spekulieren, dass auch Scaloni seinen Rücktritt erwägen könnte.

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Die schwächste Leistung im Finale

Messi lieferte im Endspiel eine seiner schwächsten Turnierleistungen ab. Er kam auf nur 20 Ballkontakte bis zur letzten Trinkpause in der Verlängerung und hatte lediglich einen Torschuss, der in der 117. Minute im Gesicht eines spanischen Verteidigers landete. Es war Argentiniens schlechtestes WM-Finale, nach dem glorreichen Triumph vor vier Jahren in Katar.

Nach dem Schlusspfiff plumpste Messi auf den Rasen, streckte die Beine von sich und blickte in die Ferne. Einige spanische Spieler kamen zum Abklatschen, während einige seiner Mitspieler eine Rudelbildung am Mittelkreis begannen.

Das Ende einer Ära

Mit 39 Jahren hat Messi bei dieser WM noch einmal magische Momente geliefert. Im Achtelfinale gegen Ägypten drehte er nach einem 0:2-Rückstand auf, im Halbfinale gegen England bereitete er nach einem 0:1-Rückstand zwei Tore vor. Sein ehemaliger Teamkollege Thierry Henry sagte beim US-Sender Fox: „Man will das Biest nicht wecken. Man schaut ihm in die Augen, und etwas verändert sich in ihm.“

Doch im Finale war das Biest gezähmt. Messi, der jahrelang als introvertiert galt, war zum weisen Anführer gereift. Nach dem WM-Titel 2022 in Katar trug er die Mannschaft erneut mit Herzblut. Nun hinterlässt sein möglicher Abschied ein tiefes Loch in einem Land, das politisch gespalten ist und unter Inflation leidet.

Argentinien vor dem Neuanfang

Messi hat das Unmögliche möglich gemacht und ist in Maradonas Fußstapfen getreten. Doch ein neuer Superdribbler scheint nicht in Sicht. Argentinien braucht einen neuen Plan – entweder jetzt oder nach der Copa America 2028 in den USA. Scaloni sagte unter Tränen: „Er ist der beste Fußballspieler, der jemals einen Fuß auf einen Rasen gesetzt hat.“

Messi selbst stapfte als Erster die Treppe vom Siegerpodest hinunter, die Silbermedaille um den Hals. Mit jedem Schritt wuchsen die Emotionen, bis die Verzweiflung aus ihm herausbrach. Ein ikonisches Bild, eine historische Szene – der letzte Tango Gottes.

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