Müller: Klopp kann Strukturen im DFB aufbauen
Müller: Klopp kann Strukturen im DFB aufbauen

Thomas Müller erwartet von einer möglichen Verpflichtung Jürgen Klopps als Bundestrainer positive Impulse für den deutschen Fußball über die aktuelle Nationalmannschaft hinaus. Der Weltmeister von 2014 äußerte sich in seiner Rolle als Experte bei MagentaTV zu den Perspektiven, die der frühere Liverpool-Coach mitbringen würde.

Strukturen statt nur Taktiktafel

„Worum es mir geht, ist, dass wir Strukturen aufbauen. Es wurde in den letzten Jahren nach dem letztmaligen Scheitern schon viel angestoßen, aber es kommt jetzt nicht nur ein neuer Trainer rein, der die Namen auf der Taktiktafel hinschreibt“, sagte Müller. Er betonte, dass Klopp weit mehr als ein reiner Taktiker sei: „Wenn es Jürgen wird, ist jemand da, der nicht nur die Erfahrung hat, wie er seine Mannschaft taktisch einstellt. Sondern, der es gewohnt war und auch schon gemacht hat. Wenn du in England Trainer bist, bist du mehr als ein Trainer. In seiner jetzigen Rolle muss er Mannschaften strukturieren und Strukturen in mehreren Teams formen.“

Klopp ist der Wunschkandidat des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die Nachfolge von Julian Nagelsmann. Dieser war nach dem WM-Aus der deutschen Mannschaft im Sechzehntelfinale gegen Paraguay unter großem öffentlichem Druck zurückgetreten. Der DFB hatte daraufhin die Suche nach einem neuen Cheftrainer intensiviert.

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Gespräche mit Klopp stehen bevor

In den kommenden Tagen sollen Verhandlungen zwischen Klopp und dem DFB stattfinden. Der 56-Jährige, der zuvor Borussia Dortmund und den FC Liverpool zu großen Erfolgen führte, hat bereits seine grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, das Amt des Bundestrainers zu übernehmen. Müller unterstrich, dass Klopp durch seine Erfahrung in England, wo er als Manager weitreichende Verantwortung trug, prädestiniert sei, um langfristige Strukturen im deutschen Fußball zu schaffen.

Die Entscheidung über die Besetzung des Trainerpostens wird mit Spannung erwartet. Sollte Klopp tatsächlich kommen, könnte dies eine neue Ära für die Nationalmannschaft einläuten. Müller sieht darin eine Chance, die bereits angestoßenen Reformen fortzuführen und zu vertiefen. „Es geht nicht nur um die nächsten Spiele, sondern um eine nachhaltige Entwicklung“, so der 34-Jährige.

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