Nagelsmann gescheitert: Jetzt muss Klopp kommen!
Nagelsmann gescheitert: Jetzt muss Klopp kommen!

Schluss. Aus. Vorbei. Deutschland hat sich bei der WM 2026 erneut blamiert – zum dritten Mal in Folge. Nach dem Vorrunden-Aus 2018 in Russland unter Jogi Löw und 2022 in Katar unter Hansi Flick folgte nun das Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay (4:5 nach Elfmeterschießen) unter Julian Nagelsmann. Der Bundestrainer, der vor zwei Jahren noch den WM-Titel als Ziel ausgegeben hatte, ist gescheitert. Ein „Weiter so“ darf es trotz seines Vertrags bis 2028 nicht geben. Nagelsmann sollte gehen – und Jürgen Klopp (59) kommen.

Nagelsmanns enttäuschende Bilanz

Schon die Heim-EM 2024, bei der Deutschland im Viertelfinale gegen Spanien (1:2 n.V.) ausschied, wurde aufgrund der Euphorie im Land besser bewertet, als sie sportlich war. Nagelsmanns Auftreten wurde mit zunehmender Amtsdauer bockig, trotzig und besserwisserisch statt positiv, souverän und mitreißend. Wer ständig so auftritt, als säße er Gegnern gegenüber, die nur Böses wollen, kann schwer das Land hinter sich bringen.

Seine Kommunikation gegenüber den Spielern war teilweise unterirdisch: So kritisierte er im März den Siegtorschützen Undav und moderierte den Torwartwechsel von Baumann zu Neuer mit einem verpatzten Sportstudio-Auftritt. Seine sportlichen Vorgaben waren nicht klar: Im Herbst rief er das Leistungsprinzip aus, im März ruderte er zurück. Im Team verlor er einige Spieler durch seine Sprüche, etwa Nick Woltemade, der Deutschland erst zum Turnier schoss und dann in der Gruppenphase keine Minute spielte. Dass Nagelsmann in der Kabine kurz zuvor sagte, „jedem hier eine Chance“ zu geben, muss für Woltemade wie Hohn geklungen haben.

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Sportliches Scheitern und fehlende Einheit

Das Wichtigste: Sportlich ist Nagelsmann gescheitert. Er schaffte es nicht, seine Spieler in Topform als echte Einheit auf den Platz zu bekommen – genau das ist die Aufgabe eines Trainers. Selbst wichtige Führungsspieler wussten vor den WM-Spielen nicht, wie Nagelsmann aufstellen würde, was seinem Ansehen im Team schadete. Die Folge: Im Ausland lacht man über Deutschland. England-Legende Gary Lineker sagte schon vor der dritten WM-Blamage in Folge: „Deutschland lebt nur noch vom Ruf der Vergangenheit.“

Jürgen Klopp als Retter?

Bleibt nur eins: Entweder die Ansprüche zurückschrauben – was völlig falsch wäre – oder einen neuen Bundestrainer holen. Jürgen Klopp, ehemaliger Liverpool-Trainer und jetziger „Head of Global Soccer“ bei Red Bull, ist wie kein Zweiter geeignet, den deutschen Fußball zu retten. Er kann Spieler zu einer Einheit formen, die Stimmung drehen und die Verbindung zu den Fans auf der Tribüne schaffen. In Dortmund und Liverpool holte er Titel, die unerreichbar schienen. Jürgen Klopp, übernehmen Sie. Deutschland braucht Sie jetzt!

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