Nagelsmanns Hitze-Ansage: DFB-Stars sollen raus aus den Zimmern
Nagelsmanns Hitze-Ansage: DFB-Stars sollen raus

Die Spannung vor der WM steigt – und auch die Temperaturen. Die deutsche Nationalmannschaft bereitet sich in North Carolina auf das Turnier vor und musste sich gleich in der ersten Trainingswoche an hochsommerliche Bedingungen anpassen. Am Freitag erreichte die Hitze einen vorläufigen Höhepunkt: Bei der Mittagseinheit in Winston-Salem herrschten auf dem DFB-Trainingsplatz rund 40 Grad Celsius in der Sonne, wie von BILD gemessen wurde.

Nagelsmanns klare Ansage an das Team

Bundestrainer Julian Nagelsmann ließ seine Spieler anderthalb Stunden lang schwitzen und bereitete sie taktisch auf den Auftakt am Sonntag (20 Uhr deutscher Zeit, live in der ARD und auf MagentaTV) gegen Curaçao vor. Doch auch abseits des Platzes ist die Hitze ein großes Thema. Laut BILD-Informationen hielt Nagelsmann im Teamquartier eine Ansprache mit einer klaren Botschaft: In den freien Stunden sollen die Spieler möglichst nicht auf ihren klimatisierten Zimmern bleiben, sondern sich draußen aufhalten. Ziel ist es, sich schneller an die Bedingungen zu gewöhnen und zu akklimatisieren. Am freien Donnerstagvormittag kamen einige Spieler deshalb zu einer Pool-Party im Teamhotel zusammen.

Vorkehrungen am Trainingsplatz

Am heißen Freitag wurden auch am Trainingsplatz besondere Maßnahmen ergriffen. Zwei spezielle Ventilatoren mit kühlendem Wasserdampf, sogenannte Sideline-Cooling-Systeme, sorgten für Abkühlung. Die Staffelei für Nagelsmanns Taktiktafel war unter einem Pavillon aufgebaut, und am Rande des Platzes standen für medizinische Notfälle zwei Sanitäter mit einer Transportliege bereit. Der Wetterdienst gab zudem eine Hitzewarnung bis 20 Uhr Ortszeit heraus: „Heat index values up to 106“ – das entspricht Temperaturen von bis zu 106 Grad Fahrenheit (41,1 Grad Celsius).

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Kühlwesten und normale Temperaturen

Die DFB-Stars können im Training auf spezielle Kühlwesten von Partner Adidas zurückgreifen. Wie die Mitarbeiter am Trainingsplatz berichten, sind die hohen Temperaturen um diese Jahreszeit in North Carolina völlig normal und halten bis etwa Mitte September an. Dann ist die deutsche Nationalmannschaft längst wieder daheim.

Weiterreise nach Houston

Nach dem Abschlusstraining in Winston-Salem reist der Tross am Samstagnachmittag per Charterflieger nach Houston weiter, wo am Sonntag das Spiel gegen Curaçao ansteht. Zur Anstoßzeit um 12.00 Uhr Ortszeit werden ebenfalls über 30 Grad vorhergesagt. Allerdings findet die Partie unter dem geschlossenen Hallendach des NRG Stadiums statt, das über 60.000 Fans fasst. Stürmer Deniz Undav zeigt sich erleichtert: „Ich bin froh, dass das Stadion geschlossen ist. Dann ist es nicht so heiß wie beim Training.“ Und er ist nicht der Einzige, der diese Meinung teilt.

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