WM-Skandal: Neue Rot-Regel sorgt für Platzverweis bei Paraguay-Star
San Francisco — Ein Platzverweis sorgt für Aufsehen beim WM-Spiel zwischen der Türkei und Paraguay. Der Südamerikaner Miguel Almirón fliegt vom Platz, weil er mit vorgehaltener Hand spricht – nach neuer Regel verboten!
Was ist passiert?
In der 44. Minute und 49. Sekunde pfeift Schiedsrichter Ivan Barton aus El Salvador nach einem Zweikampf ab, weil Paraguays Isidro Pitta am Boden liegt, sich vor Schmerzen krümmt und die Hand vors Gesicht hält. Es folgen spektakuläre Minuten. Eine Rudelbildung entsteht, der Schiedsrichter geht dazwischen und zeigt an, dass er Informationen vom Video-Assistenten (VAR) erhält.
Barton muss die Spieler immer wieder wegschicken, während er sich anhört, was VAR Khamis Al-Marri aus Katar und VAR-Assistentin Tatiana Guzman aus Nicaragua zu sagen haben. Er rennt zum Monitor und überprüft die Szene. Es wird eine Rote Karte gecheckt.
Die Bilder zeigen: Paraguays Miguel Almirón hat sich die Hand vor den Mund gehalten, als er mit dem Türken Mert Müldür sprach. Das ist laut neuer Regel verboten. Der Routinier kassiert einen Platzverweis. Hat er nicht gewusst, dass das jetzt strafbar ist?
Reaktionen und Auswirkungen
Der Platzverweis sorgt für Diskussionen unter Fans und Experten. Viele fragen sich, ob die Regel bekannt ist und ob die Strafe angemessen war. Paraguay muss nun fast eine ganze Halbzeit in Unterzahl spielen.
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