Im rheinland-pfälzischen Daaden haben vier Kinder im Alter von sieben und acht Jahren einem zweijährigen Jungen das Leben gerettet. Die Gruppe spielte im Nichtschwimmerbecken des Freibads, als sie den Kleinen regungslos im Wasser treiben sahen. Laut Polizei handelten die Kinder sofort: Sie drehten das Kind um, und ein Siebenjähriger trug es eigenhändig aus dem Wasser, während die anderen laut um Hilfe riefen.
Sofortige Rettungsmaßnahmen
Die Kinder erkannten die lebensgefährliche Situation und alarmierten umgehend Erwachsene. Zwei herbeieilende Ersthelfer – der Schwimmmeister und ein zufällig privat anwesender Rettungssanitäter – begannen unverzüglich mit der Wiederbelebung. Sie handelten, bis Rettungsdienst und ein Rettungshubschrauber eintrafen.
Medizinische Prognose
Nach ärztlicher Einschätzung befindet sich der Zweijährige inzwischen außer Lebensgefahr. Bleibende Schäden seien nicht zu erwarten, teilten die Behörden mit. Die schnelle und besonnene Reaktion der Kinder und der Ersthelfer wurde von Polizei und Rettungskräften ausdrücklich gewürdigt.
Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Aufsicht und Erste-Hilfe-Kenntnissen an Schwimmbädern. Eltern wird empfohlen, Kinder frühzeitig an das Wasser zu gewöhnen und Schwimmkurse zu besuchen, um solche Unfälle zu vermeiden.



