DFB-Präsident Neuendorf: FIFA-Investoren-Plan 'überaus problematisch'
Neuendorf: FIFA-Investoren-Plan 'überaus problematisch'

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat die Pläne des Fußball-Weltverbands FIFA für einen möglichen Investorendeal scharf kritisiert. Er bezeichnete das Vorhaben als 'überaus problematisch' und forderte, den Fußball eigenständig zu halten. Der Fußball müsse unabhängig bleiben und dürfe nicht zum Spielball von Investoren werden, so Neuendorf im ZDF. Die Akzeptanz der Fans dürfe nicht verloren gehen, doch genau das sei man auf dem besten Wege zu tun. Dies sei nicht zustimmungsfähig.

FIFA-Plan sieht Milliardenverkauf vor

Nicht einmal zwei Wochen nach dem WM-Finale in den USA hatte die FIFA mitgeteilt, einen Teil ihrer kommerziellen Rechte, etwa an der Weltmeisterschaft, an Investoren verkaufen zu wollen. Dadurch erhofft sich der Verband eine Milliardensumme. Der europäische Dachverband UEFA hat bereits deutlich seine Ablehnung signalisiert. Auch andere nationale Verbände sehen den Plan kritisch.

Frist für Zustimmung gesetzt

Laut übereinstimmenden Medienberichten hat FIFA-Präsident Gianni Infantino eine Frist für die Zustimmung der 211 Mitgliedsverbände gesetzt. In einem fünfseitigen Brief wird der 19. September als Stichtag genannt. Als Gegenleistung für eine Zustimmung verspricht die FIFA den Verbänden eine Sonderzahlung. Mehrere britische Medien zitieren wörtlich aus dem Schreiben.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Folgen für die Fußballwelt

Sollte der Deal zustande kommen, könnte dies weitreichende Konsequenzen für die Organisation von Weltmeisterschaften und die Vermarktung der Rechte haben. Kritiker befürchten eine zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs und eine Entfremdung von den Fans. Die Entscheidung der Verbände bis zum 19. September wird mit Spannung erwartet.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration