Mathias Olesen steht bei der SpVgg Greuther Fürth offenbar unmittelbar vor einem Abschied. Der 25-jährige Mittelfeldspieler wurde am Freitag nicht im Vorbereitungsspiel eingesetzt und stattdessen für Gespräche mit einem interessierten Verein freigestellt. Nach Informationen des dänischen Portals „bold.dk“ handelt es sich bei dem Klub um den dänischen Erstligisten Sönderjysk Elitesport.
Keine Zukunft unter dem neuen Trainer
Bereits zum Trainingsauftakt der Fürther in der Sommerpause zeichnete sich ab, dass der Klub nicht mehr fest mit dem Leihrückkehrer plant. Olesen war in der vergangenen Saison an den dänischen Verein Lyngby BK ausgeliehen, wo er regelmäßig zum Einsatz kam. Nach seiner Rückkehr nach Fürth fand er jedoch kaum Berücksichtigung im Konzept des neuen Trainers.
In der abgelaufenen Spielzeit absolvierte Olesen insgesamt nur 14 Pflichtspiele für das „Kleeblatt“. Dabei blieb er ohne Torbeteiligung. Der gebürtige Däne kam 2022 von Lyngby BK nach Fürth, konnte sich aber nie dauerhaft in der Stammformation etablieren.
Wechsel nach Dänemark zeichnet sich ab
Der Wechsel zu Sönderjysk Elitesport würde für Olesen eine Rückkehr in seine Heimat bedeuten. Der Verein aus Hadersleben spielt in der dänischen Superliga und sucht Verstärkung für das zentrale Mittelfeld. Nach Informationen von „bold.dk“ sind die Gespräche bereits fortgeschritten, eine Einigung scheint nahe.
Greuther Fürth würde sich damit von einem Spieler trennen, der im Sommer 2022 ablösefrei verpflichtet wurde. Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft noch bis zum 30. Juni 2026, doch die sportlichen Perspektiven für Olesen in Fürth waren zuletzt gering. Der Klub signalisierte bereits frühzeitig, dass man mit dem Leihrückkehrer nicht mehr plane.
Nur 14 Pflichtspiele für das Kleeblatt
In seiner ersten Saison bei Greuther Fürth kam Olesen auf neun Einsätze in der 2. Bundesliga, in der vergangenen Spielzeit kamen nur fünf weitere Pflichtspiele hinzu. Der Durchbruch blieb dem 1,86 Meter großen Mittelfeldspieler verwehrt. Nun dürfte das Kapitel Fürth nach nur 14 Pflichtspielen enden.
Der Transfer würde für beide Seiten eine Lösung darstellen: Fürth spart das Gehalt eines Reservisten, Olesen erhält die Chance auf regelmäßige Spielzeit in seiner dänischen Heimat. Eine offizielle Bestätigung des Wechsels steht jedoch noch aus.



