Oliver Schmidt, ZDF-Endspielreporter, wird am Sonntag das WM-Endspiel kommentieren. In einem Interview mit dem SPIEGEL spricht er über die „verrückteste WM“, seinen Plan fürs Finale und große Vorbilder. Zudem erklärt er, warum Livereporter heute mehr reden müssen.
Die verrückteste WM
Schmidt bezeichnet die laufende WM als „die verrückteste, die ich je erlebt habe“. Er betont, dass die Überraschungen und unerwarteten Ergebnisse die Spannung hochhalten. „Die Liebe zum Sport ist am Ende doch größer als die Abneigung gegen das Geschäft“, sagt er mit Blick auf die Kontroversen um die Vergabe.
Der Plan fürs Finale
Für das Finale hat Schmidt einen klaren Plan: „Ich werde versuchen, die Emotionen einzufangen und die taktischen Details zu erklären.“ Er möchte den Zuschauern ein umfassendes Bild bieten, ohne sich in zu vielen Analysen zu verlieren. „Es geht darum, die Geschichte des Spiels zu erzählen.“
Vorbilder und die Rolle der Livereporter
Schmidt nennt große Vorbilder wie Marcel Reif und Béla Réthy, die ihn geprägt haben. Er betont, dass Livereporter heute mehr sprechen müssen als früher. „Die Zuschauer erwarten eine ständige Begleitung und Einordnung. Wir müssen schneller reagieren und mehr Hintergrund liefern.“
Das Interview gibt Einblicke in die Arbeit eines Spitzenreporters und die Herausforderungen bei der Berichterstattung über ein Großereignis wie die WM. Schmidt zeigt sich begeistert von der Aufgabe und hofft auf ein spannendes Finale.



