Trump zerlegt Tuchel nach England-Aus: „Das war ein Fehler“
Trump zerlegt Tuchel nach England-Aus

US-Präsident Donald Trump hat sich nach dem WM-Aus der englischen Nationalmannschaft deutlich zu Wort gemeldet und Trainer Thomas Tuchel scharf kritisiert. In einer Stellungnahme gegenüber einem US-Netzwerk erklärte Trump: „Tuchel hat alles falsch gemacht. Das war ein klarer Fehler, den er zu verantworten hat.“ Die Kritik des US-Präsidenten bezieht sich auf die taktischen Entscheidungen des deutschen Trainers im entscheidenden Spiel, das England aus dem Turnier warf.

Trumps ungewöhnliche Einmischung in den Fußball

Es ist ungewöhnlich, dass sich ein US-Präsident derart direkt zu den Leistungen eines Fußballtrainers äußert. Trump, der selbst als Golf-Enthusiast bekannt ist, hatte zuvor bereits mehrfach Kontakt zu englischen Nationalspielern, darunter Kapitän Harry Kane. Ein Golf-Duell mit Kane bezeichnete Trump als „einzigartige Erfahrung“. Die enge Verbindung zu einigen Spielern könnte erklären, warum er sich nun so vehement zu Wort meldet.

Tuchels Fehler aus Sicht Trumps

Laut Trump habe Tuchel vor allem in der Defensive falsche Entscheidungen getroffen. „Er hat die Aufstellung verändert, obwohl alles gut lief. Das hat das Team verunsichert“, so der US-Präsident weiter. Trump forderte Konsequenzen: „So ein Trainer gehört nicht zu einer Mannschaft wie England. Die Spieler verdienen Besseres.“ Die englische Presse reagierte gespalten: Während einige Trumps Meinung als „unqualifiziert“ abtaten, sahen andere durchaus berechtigte Kritikpunkte.

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Kane zeigt Verständnis für Trump

Kapitän Harry Kane äußerte sich verhalten zu den Aussagen. Auf die Frage nach Trumps Kritik meinte Kane: „Was kann ich denn sagen? Jeder hat seine Meinung.“ Der Stürmer vermied eine direkte Stellungnahme, betonte jedoch, dass die Mannschaft geschlossen hinter Tuchel stehe. „Wir haben als Team versagt, nicht nur der Trainer“, so Kane. Dennoch kursieren Gerüchte, dass einige Spieler intern ähnliche Kritik an Tuchel geübt haben sollen.

Die Folgen für Tuchel

Das WM-Aus und die öffentliche Kritik setzen Tuchel massiv unter Druck. Der englische Verband hat sich bislang nicht offiziell zu Trumps Aussagen geäußert. Insider berichten jedoch, dass eine Trainerentscheidung in den kommenden Wochen fallen könnte. Tuchel selbst wies die Vorwürfe zurück: „Ich stehe zu meinen Entscheidungen. Wir waren nah dran, aber im Fußball entscheiden oft Kleinigkeiten.“ Ob er das Vertrauen des Verbandes behält, ist fraglich.

Internationale Reaktionen

Nicht nur in England, auch international sorgt Trumps Einmischung für Diskussionen. Der deutsche Bundestrainer Jürgen Klopp, der zuvor bereits Falschmeldungen über seine Person dementiert hatte, zeigte sich verwundert: „Jeder hat das Recht auf eine Meinung, aber ich glaube nicht, dass ein US-Präsident die beste Expertise für Fußballtaktik hat.“ Die mexikanische Mannschaft, die England im Achtelfinale besiegte, feierte derweil den Erfolg und bedankte sich scherzhaft bei Tuchel für dessen „Hilfe“.

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