Im Tauziehen um den 21-jährigen Mittelstürmer Dženan Pejčinović vom VfL Wolfsburg bekommt der VfB Stuttgart überraschende Konkurrenz aus Portugal. Wie BILD exklusiv erfuhr, ist der FC Porto in den Poker um den deutschen U21-Nationalspieler eingestiegen. Die Portugiesen legten ein erstes Angebot in Höhe von 23 Millionen Euro vor – zu wenig für die Wölfe, die die Offerte umgehend ablehnten. Dennoch gibt sich Porto nicht geschlagen und hofft weiterhin auf eine Einigung. Damit sieht sich Sportboss Fabian Wohlgemuth (47) plötzlich einem ernsthaften Rivalen im Werben um den Wunschstürmer gegenüber.
Stuttgart sucht neue Verhandlungsstrategie
Der VfB Stuttgart hatte bereits vor zwei Wochen ein erstes Angebot für Pejčinović abgegeben: ein Gesamtpaket von 18 Millionen Euro. Doch Wolfsburg, das in der vergangenen Saison aus der Bundesliga abgestiegen ist, pocht auf 25 Millionen Euro Ablöse für den gebürtigen Münchner. Der VfB ist bereit, mit einem neuen Angebot nachzulegen: Der Aufsichtsrat hat ein Budget von insgesamt 22 Millionen Euro freigegeben. Allerdings wird auch diese Summe den Wolfsburgern nach dem Porto-Einstieg kaum ausreichen.
Pejčinović beharrt auf Stuttgart-Wechsel
Ein Hoffnungsschimmer für den VfB: Nach BILD-Informationen will Pejčinović selbst weiterhin unbedingt nach Stuttgart wechseln. Für den 21-Jährigen würde dies eine Rückkehr in die Nähe seiner Heimat München bedeuten. Zudem lockt ihn die Perspektive, unter Erfolgstrainer Sebastian Hoeneß (44) in der Champions League zu einem Top-Spieler zu reifen. Dieser persönliche Wille könnte letztlich den Ausschlag geben, sollten sich die Vereine nicht auf eine Ablöse einigen.
Wolfsburg sieht sich durch das Porto-Interesse in einer starken Verhandlungsposition. Der Klub dürfte kaum von seiner 25-Millionen-Forderung abrücken, solange zwei Interessenten um den Stürmer buhlen. Stuttgart muss also entweder die Ablöse noch weiter erhöhen oder die feste Transferabsicht des Spielers nutzen, um eine Senkung der Forderung zu erzwingen. Die nächsten Tage werden entscheidend sein – fest steht: Pejčinović bleibt der heiße Name im Sommer-Transferfenster.



