Tadej Pogačar hat die sechste Etappe der Tour de France 2026 gewonnen und dabei seine Dominanz im Hochgebirge eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auf der ersten großen Bergetappe durch die Pyrenäen setzte sich der Slowene souverän von seinen Konkurrenten ab und fuhr einen ungefährdeten Etappensieg ein.
Pogačar zeigt sich in Topform
Bereits an den ersten Anstiegen der Etappe zeigte Pogačar, dass er in bestechender Form ist. Während andere Fahrer wie Jonas Vingegaard und Primož Roglič kämpften, attackierte der Titelverteidiger und fuhr eine Lücke heraus, die er bis ins Ziel kontinuierlich ausbaute. Im Ziel hatte Pogačar mehr als eine Minute Vorsprung auf seine schärfsten Verfolger.
Vorentscheidung im Gesamtklassement?
Mit diesem Sieg baute Pogačar seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Experten fragen sich nun, ob dies bereits eine Vorentscheidung im Kampf um das Gelbe Trikot sein könnte. „Pogačar war heute eine Klasse für sich. Es wird schwer für die Konkurrenz, diesen Rückstand noch aufzuholen“, kommentierte der ehemalige Tourfahrer Jens Voigt.
Die Etappe im Detail
Die 6. Etappe führte über 180 Kilometer durch die Pyrenäen und umfasste mehrere schwere Anstiege, darunter den Col du Tourmalet und den Col d'Aspin. Pogačar forcierte das Tempo bereits am Col du Tourmalet und setzte sich gemeinsam mit einem Ausreißer ab. Am finalen Anstieg zum Zielort ließ er auch diesen hinter sich und fuhr als Solist ins Ziel.
Reaktionen der Konkurrenz
Die Verfolger zeigten sich beeindruckt von Pogačars Leistung. „Wir haben alles versucht, aber heute war er einfach stärker. Wir müssen jetzt die Ruhe bewahren und weitermachen“, sagte Jonas Vingegaard, der als Zweiter im Gesamtklassement nun 1:45 Minuten Rückstand auf Pogačar hat. Auch Primož Roglič äußerte sich respektvoll: „Tadej hat gezeigt, dass er der Chef im Hochgebirge ist. Wir müssen unsere Chancen suchen, aber es wird nicht einfach.“
Ausblick auf die kommenden Etappen
Die Tour de France geht am nächsten Tag mit einer weiteren Bergetappe weiter. Es bleibt abzuwarten, ob die Konkurrenz eine Möglichkeit findet, Pogačar zu fordern, oder ob der Slowene seinen Vorsprung weiter ausbauen kann. Fest steht: Mit seinem Auftritt in den Pyrenäen hat Pogačar ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt.



