Mit Ex-Nationalspielerin Alexandra Popp haben die Frauen von Borussia Dortmund die Vorbereitung auf die neue Saison in der drittklassigen Regionalliga West aufgenommen. Die 35-Jährige absolvierte am Freitagnachmittag vor hunderten Fans die erste öffentliche Einheit mit ihrem neuen Team. Nach dem verpassten Aufstieg soll die 145-malige National- und 336-malige Bundesligaspielerin die BVB-Frauen in die 2. Bundesliga führen.
Popps beeindruckende Karriere
Die Olympiasiegerin, zweimalige Champions-League-Gewinnerin und dreimalige Fußballerin des Jahres hatte sich nach 14 Jahren und zahlreichen Titeln zum Ende der vergangenen Saison vom Bundesligisten VfL Wolfsburg verabschiedet. Beim BVB, dessen Fan sie seit ihrer Kindheit ist, hat die in der Nähe von Dortmund aufgewachsene Popp einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Den Schritt begründete sie als „Herzensentscheidung“.
Der Weg des BVB-Frauenteams
Der Dortmunder Kader war zur Saison 2021/2022 aus über 50 Frauen gecastet worden. Von der Kreisliga aus gelang viermal nacheinander der Aufstieg. Vor der vergangenen Saison stattete der Verein alle Spielerinnen mit Profiverträgen aus. Fußball ist damit ihr Hauptjob. Derzeit entsteht ein eigenes Trainingszentrum. Trotz der Unterstützung durch das schwarz-gelbe Netzwerk trägt sich die Frauen-Abteilung seit ihrer Gründung finanziell selbst.
Besonderes Wiedersehen im Pokal
Zu einem besonderen Wiedersehen im schwarz-gelben Trikot kommt es für Popp und das Team von Trainer Markus Högner in der ersten Runde des Westfalenpokals. Mit dem Ligarivalen 1. FFC Recklinghausen gastiert ausgerechnet der Verein in Dortmund, für den die Stürmerin in ihrer Jugend auf dem Weg in den Profifußball spielte. In der Regionalliga West, die Ende August beginnt, wartet dann unter anderem ein Derby mit dem FC Schalke 04.



