Spanien-Sieg: Pressestimmen feiern „heiligen“ Merino und kritisieren Lammens
Pressestimmen zum Spanien-Sieg: Merino als Matchwinner

Nach dem Einzug Spaniens ins Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft stehen in den internationalen Medien vor allem Matchwinner Mikel Merino und Belgiens Ersatzkeeper und Pechvogel Senne Lammens im Mittelpunkt. Spanien setzte sich im Viertelfinale mit 2:1 gegen Belgien durch und trifft nun am 14. Juli auf Frankreich – ein Duell, das von vielen als vorweggenommenes Finale betrachtet wird.

Spanische Presse: Merino als „Heiliger“ gefeiert

Die spanische Sportzeitung „Marca“ sieht den Sturz von Thibaut Courtois als Schlüssel zum Triumph: „Courtois‘ Sturz als Schlüssel zum spanischen Triumph bei der WM 2026. Spanien lässt das Duell gegen Frankreich, das als vorweggenommenes Finale gilt, nicht aus. Das spanische Nationalteam schafft es, ins Halbfinale vorzustoßen, um weiterhin den Weg der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika nachzuahmen.“

Die Zeitung „AS“ hebt die Effizienz Merinos hervor: „Zwei Minuten Merino sind eine ganze Menge. Ein hart erkämpfter Sieg für die Roja, die nun zu den vier besten Mannschaften der Weltmeisterschaft gehört und gegen Frankreich um den Einzug ins Finale spielen wird.“

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„Mundo Deportivo“ spielt auf Merinos Spitznamen an: „Spanien hat wieder einmal Glück, dass der Heilige Merino auftaucht, um ins Halbfinale zu kommen.“ Auch „El País“ betont die Bedeutung des Siegtorschützen: „Der nächste Tanz von Merino trägt Spanien nach dem Sieg gegen Belgien ins Halbfinale gegen Frankreich.“

Belgische und französische Medien: Lammens‘ Fehler entscheidend

In Belgien zeigt sich „De Standaard“ enttäuscht: „Die Roten Teufel scheiden im Viertelfinale der Weltmeisterschaft nach einer zwar nicht unlogischen, aber durchaus vermeidbaren 2:1-Niederlage gegen Spanien aus. Das Siegtor für Spanien fiel nach einem Fehler von Torwart Senne Lammens, der kurz zuvor den verletzten Thibaut Courtois ersetzt hatte.“

Frankreichs „L'Équipe“ sieht den Ausfall Courtois‘ als Schicksalsschlag: „Les Bleus erwartet La Roja. Der verletzungsbedingte Ausfall von Thibaut Courtois wurde den Belgiern zum Verhängnis, die nach einer starken Leistung durch einen Fehler ihres zweiten Torhüters im Stich gelassen wurden.“ „Le Parisien“ pflichtet bei: „Es ist Spanien, das Les Bleus im Halbfinal erwartet. Die dominierende La Roja muss bis zur 88. Minute warten, ein Fehler von Senne Lammens macht den Unterschied.“ „Le Figaro“ analysiert: „Spanien besiegt Belgien in letzter Minute und trifft am 14. Juli im Halbfinale auf die Bleus. Nachdem die spanische Abwehr ihre weiße Weste eingebüßt hatte, tat sie sich nach der Pause schwerer, die belgischen Konter abzuwehren.“

Internationale Stimmen: Blockbuster gegen Frankreich

In den USA schreibt die „New York Times“: „Spanien nutzt einen Fehler aus, um Belgien aus dem Turnier zu werfen, und sorgt damit für einen Blockbuster gegen Frankreich.“ Die englische Presse zeigt sich beeindruckt: „The Telegraph“ titelt: „Lammens‘ Fehler besiegelt Belgiens Ausscheiden, während Merino Spanien ins WM-Halbfinale schießt.“ „The Guardian“ lobt Merinos erneute Heldentat: „Wieder einmal war es der großartige Moment von Mikel Merino, und ein ganzes Land feierte mit ihm an der Eckfahne. Der Mann, der vor zwei Jahren als Einwechselspieler die späten, späten Tore erzielte, die Spanien ins Halbfinale der Europameisterschaft brachten, und vor vier Tagen ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft, hat es einfach wieder geschafft.“

Italiens „Gazzetta dello Sport“ fasst zusammen: „Courtois verletzt sich, sein Ersatz kommt ins Spiel und richtet ein Desaster an: Merino schickt Spanien ins Halbfinale, Belgien ist ausgeschieden.“ Aus Österreich meldet die „Krone“: „Europameister Spanien darf weiter vom zweiten WM-Titel träumen. Belgien durfte trotz personeller Rückschläge dank Charles De Ketelaere (41.) lange hoffen.“

Der Siegtreffer fiel in der 88. Minute, nachdem der eingewechselte Senne Lammens einen Schuss von Mikel Merino nicht festhalten konnte. Spanien trifft nun im Halbfinale am 14. Juli auf Frankreich, das sich zuvor gegen Portugal durchsetzte. Die Partie gilt als vorweggenommenes Finale zwischen zwei Titelfavoriten.

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