St. Pauli-Test: Rapp sieht Licht und Schatten beim 6:2 gegen Altona
Rapp: Licht und Schatten bei St. Pauli-Test

Der FC St. Pauli hat seinen ersten Vorbereitungsblock auf die 2. Liga mit einem 6:2-Testspielsieg gegen Oberligist Altona 93 abgeschlossen. Trainer Marcel Rapp (47) zeigte sich nach der Partie zufrieden, aber auch kritisch. „Wir wollen uns finden. Wir wollen nach einer Idee Fußball spielen. Das dauert. Wir haben Dinge gesehen, die uns wichtig waren. Wie wollen wir das Spiel eröffnen, wie wollen wir Torchancen herausspielen? Das war mit Licht und Schatten. Aber das ist alles ganz normal“, erklärte Rapp.

Trainer setzt auf Videoanalyse

Das Trainerteam um Rapp wird die 90 Minuten nun genau auswerten. Besonders wichtig ist dem Coach das Videomaterial. „Wir haben jetzt Bilder, die wir den Jungs im Training zeigen können. Wir haben Bilder gesehen, die gut waren und einige, die nicht so gut waren. Die werden wir jetzt analysieren. Dann werden wir weiter Stück für Stück nach vorne kommen“, so Rapp.

Zur Formation und den Positionen der Spieler äußerte sich Rapp zurückhaltend. „Wir haben die Spieler auf die Positionen gestellt, auf denen sie sich am wohlsten fühlen. Wer da mit wem zusammenspielt, hat noch überhaupt keine Aussagekraft“, betonte er. Auch die Tatsache, dass in der ersten Hälfte David Nemeth (25) die Abwehr organisierte und in der zweiten Hälfte Neuzugang Marcus Mathisen (30, vom 1. FC Magdeburg) diese Rolle übernahm, sei nicht aussagekräftig. „Die können beide alles spielen. Das hat gar nichts zu sagen“, befand Rapp.

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Verletzungssorgen bei St. Pauli

Mittelstürmer Abdoulie Ceesay (22) musste bereits nach 32 Minuten vom Feld. Rapp sprach von einer „Vorsichtsmaßnahme“. Der Gambier war nach seiner Auswechslung noch am Durchgang zu den Kabinen und schrieb Autogramme. Anders die Lage bei Jannik Robatsch (19). Der Österreicher fehlte gegen Altona aufgrund von Problemen am Sprunggelenk. „Er hat mit dem Sprunggelenk Probleme. Da müssen wir gucken, wie lange er ausfällt“, sagte Rapp. Robatsch war im vergangenen Sommer aus Salzburg zu St. Pauli gekommen, hatte in der Bundesliga aber keine Rolle gespielt. Nun muss er beim Neustart unter dem neuen Trainer vorerst passen.

Blick nach vorne

Die Mannschaft hat nun einen freien Mittwoch, bevor die Vorbereitung auf die Zweitliga-Saison weitergeht. Rapp und sein Team werden die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um die Spieler gezielt weiterzuentwickeln. Die kommenden Trainingseinheiten und Testspiele werden zeigen, wie schnell sich die Mannschaft an die Spielidee des Trainers anpassen kann.

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