RB Leipzig will mit Torwart-Wechsel beim FC Bayern ins DFB-Pokal-Halbfinale
RB Leipzig will mit Torwart-Wechsel beim FC Bayern ins DFB-Pokal-Halbfinale

Nach zwei deutlichen Niederlagen in der Bundesliga (0:6 und 1:5) strebt RB Leipzig am Mittwoch (20.45 Uhr, live ARD und Sky) im DFB-Pokal-Viertelfinale beim FC Bayern München den Einzug ins Halbfinale an. Rund 5000 Fans begleiten den Klub nach München. Eine Spielabsage aufgrund des angekündigten Verdi-Streiks im Münchner Nahverkehr konnte verhindert werden: Die MVG stellt einen Sonderbetrieb auf der U-Bahn-Linie U6 sicher.

Trainer Ole Werner zeigt sich zuversichtlich: „Im Liga-Rückspiel haben wir über 80 Minuten ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht und gezeigt, dass wir den Bayern wehtun können. Wir haben nichts zu verlieren. Wir können dort nur gewinnen.“ Er ergänzt: „Es ist wichtig, enge Abstände zu haben, aber auch selbst Fußball zu spielen und Räume mit Mut und breiter Brust zu nutzen. Wir haben Spieler, die den Bayern wehtun können.“

Personell setzt Leipzig auf eine Torwart-Rotation: Maarten Vandevoordt (23) ersetzt Stammkeeper Peter Gulacsi (35), wie bereits in den vorherigen Pokalrunden. Castello Lukeba (22, Knie) könnte nach einem Belastungstest am Dienstag in den Kader zurückkehren. Assan Ouédraogo (19, Knie) fehlt weiterhin; er befindet sich laut Werner in der Reha im „Red Bull Athlete Performance Center“ in Los Angeles und wird Ende März/Anfang April zurückerwartet. Auch Winter-Neuzugang Suleman Sani (19, Sprunggelenk) fällt aus.

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Werner betont die defensive Herausforderung: „Gegen die Bayern geht es um sehr gutes und aggressives Verteidigen, auf unterschiedlichen Höhen aktiv und unangenehm zu sein. Es wird Momente geben, in denen wir tiefer stehen, weil die Bayern Ballbesitz haben.“

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