Riera attackiert Götze und Burkardt: Schwere Vorwürfe gegen Eintracht
Riera attackiert Götze und Burkardt

Der ehemalige Trainer von Eintracht Frankfurt, Albert Riera, hat in einem Fernsehinterview schwere Geschütze gegen seinen früheren Arbeitgeber aufgefahren. Besonders die Führungsspieler Mario Götze und Jonathan Burkardt bekamen dabei ihr Fett weg. Riera warf ihnen mangelnde Führungsqualitäten und eine negative Einstellung vor, die maßgeblich zum Misserfolg der Mannschaft beigetragen hätten.

Rieras Vorwürfe im Detail

In dem Interview, das am vergangenen Wochenende ausgestrahlt wurde, ließ Riera kein gutes Haar an der internen Situation bei der Eintracht. „Einige Spieler glauben, sie seien unantastbar“, polterte der 43-Jährige. „Sie haben sich nicht an die taktischen Vorgaben gehalten und die Mannschaft gespalten.“ Namentlich nannte er dabei Götze und Burkardt, die als Führungsspieler eine besondere Verantwortung tragen sollten. Laut Riera hätten beide nicht die nötige Einstellung gezeigt, um das Team zu führen.

Reaktionen aus dem Umfeld der Eintracht

Die Aussagen des Ex-Trainers sorgten in Frankfurt für Aufsehen. Vereinsintern zeigte man sich überrascht über die Vehemenz der Angriffe. Ein Sprecher der Eintracht wollte sich auf Nachfrage nicht konkret zu den Vorwürfen äußern, betonte aber: „Wir konzentrieren uns auf die Zukunft und die aktuelle Saisonvorbereitung.“ Unter den Fans tobte derweil eine hitzige Debatte. Während einige Rieras Kritik für berechtigt hielten, warfen andere ihm vor, die Schuld für das schwache Abschneiden der Mannschaft allein auf die Spieler abzuwälzen.

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Hintergrund: Rieras Zeit bei Eintracht Frankfurt

Albert Riera hatte die Eintracht im Sommer 2025 übernommen, nachdem der vorherige Trainer entlassen worden war. Seine Amtszeit war von durchwachsenen Ergebnissen geprägt. Nach nur zehn Monaten wurde er im März 2026 wieder freigestellt, als der Verein auf dem 14. Tabellenplatz stand. Insgesamt holte Riera aus 32 Pflichtspielen lediglich 34 Punkte – eine Bilanz, die weit unter den Erwartungen der Vereinsführung lag. Nun, drei Monate nach seinem Aus, schlägt er mit deutlichen Worten zurück.

Mario Götze und Jonathan Burkardt: Die Anführer in der Kritik

Mario Götze, der 2023 von Borussia Dortmund zur Eintracht gewechselt war, galt lange als einer der Schlüsselspieler im Team. Der Weltmeister von 2014 hatte in der vergangenen Saison jedoch oft mit Verletzungen zu kämpfen und konnte selten an seine Topform anknüpfen. Jonathan Burkardt, aus der eigenen Jugend hervorgegangen, war in der Vorsaison mit neun Toren bester Schütze der Eintracht. Dennoch attestierte Riera beiden eine mangelnde Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. „Sie waren keine echten Anführer“, so Riera wörtlich. „Sie haben sich zu oft in ihre eigene Welt zurückgezogen, anstatt das Team zu einen.“

Auswirkungen auf die Mannschaft

Die öffentliche Kritik könnte das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen den Spielern und der Vereinsführung weiter belasten. Experten befürchten, dass die Aussagen Rieras das Team in der laufenden Saisonvorbereitung zusätzlich verunsichern könnten. Die Eintracht startet in zehn Tagen in die neue Saison und muss dabei ohne die verletzten Stammkräfte auskommen. Ob Götze und Burkardt nach den Vorwürfen noch das Vertrauen der Mannschaft genießen, bleibt abzuwarten.

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