Portugals WM-Start: Ruben Dias weist Kritik an Ronaldo zurück
Ruben Dias: Kritik an Ronaldo ist nur Medienlärm

Portugals Abwehrspieler Ruben Dias hat die massive Kritik an Superstar Cristiano Ronaldo und dem schwachen WM-Auftakt seiner Mannschaft heruntergespielt. „Das ist nur Lärm der Medien“, sagte der 29-Jährige von Manchester City im WM-Quartier in Palm Beach Garden.

Ronaldo im Fokus der Öffentlichkeit

„Cristiano bekommt eine Menge Aufmerksamkeit und steht immer im Scheinwerferlicht. Das ist so, seit ich in der Nationalmannschaft spiele, und das wird auch in Zukunft so sein“, meinte Ruben Dias. „Aber jeder von uns – inklusive Cristiano – ist es gewohnt, mit diesem medialen Druck umzugehen. Wir kennen das aus unseren Clubs, aus der Nationalmannschaft, von Weltmeisterschaften und aus den europäischen Wettbewerben.“

Enttäuschender Start ins Turnier

Der WM-Mitfavorit Portugal war am Mittwoch nur mit einem 1:1 gegen den Außenseiter Demokratische Republik Kongo in das WM-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada gestartet. Die erste Pressekonferenz nach dieser Enttäuschung geriet zu einer sehr einseitigen Veranstaltung, weil selbst der Champions-League-Sieger, Club-Weltmeister und 76-malige Nationalspieler Ruben Dias fast ausschließlich Fragen zu Ronaldo gestellt bekam.

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Strandbesuche der Spieler in der Kritik

Spieler zu häufig am Strand? „Sie enttäuschen mich. Ich dachte, Sie fragen mich etwas zum Strand“, sagte der ManCity-Profi lachend zu einem der Reporter. Hintergrund dieser Aussage ist, dass die portugiesischen Spieler in den sozialen Medien dafür kritisiert wurden, in ihrem WM-Quartier in Florida vermeintlich zu häufig an den Strand oder den Hotelpool zu gehen. Auch diese „unnötige Unruhe“ und die seiner Aussage nach falschen Informationen bei diesem Thema tragen zur angespannten Stimmung rund um das hoch gehandelte Team bei.

Glaube an den WM-Titel ungebrochen

An den „gemeinsamen Traum“ vom WM-Titel glaubt Ruben Dias nach wie vor. „Bis jetzt ist nichts passiert“, sagte er. „Niemand kann erwarten, dass so ein Turnier von Anfang an perfekt läuft. Ich denke: Je eher die schwierigen Phasen kommen, desto besser ist es.“

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