Werder Bremen: Saisonaus für Keke Topp nach Kreuzbandriss
Saisonaus für Werder-Stürmer Keke Topp

Werder Bremen muss für den Rest des Jahres 2026 auf Stürmer Keke Topp verzichten. Der 22-Jährige hatte sich Ende März in einem Testspiel gegen die U23 das Kreuzband gerissen und fällt seitdem aus. Manager Clemens Fritz erklärte gegenüber BILD: „Wir wollen Keke nicht unter Druck setzen. Von einer Rückkehr noch in diesem Jahr gehen wir bei ihm nicht aus.“ Damit ist klar: Topp wird in diesem Jahr kein Spiel mehr für Werder absolvieren.

Reha verläuft nach Plan

Die Verletzung war für Topp der Tiefpunkt einer wechselhaften Saison. Mal war er Bankdrücker, dann plötzlich Stammspieler, wieder Bankdrücker und schließlich Reha-Patient. Während seine Teamkollegen in der Schlussphase mit Mühe den Klassenerhalt sicherten, arbeitete Topp an seinem Comeback. Normalerweise geht man bei einem Kreuzbandriss von sechs Monaten Pause aus, bei Topp sind es mindestens neun. Einen Rückschlag gab es aber nicht. Fritz: „Die Reha verläuft nach Plan. Er absolviert jetzt einen weiteren Teil in München, kehrt nach dem Trainingslager nach Bremen zurück.“ Das Trainingslager findet vom 20. bis 26. Juli in Zell am Ziller in Österreich statt.

Rückkehr frühestens 2027

Sollte Topp ab Januar 2027 wieder zur Verfügung stehen, blieben ihm immer noch 20 Saisonspiele. Die Bundesliga geht nach dem 15. bis 17. Dezember 2026 in die Winterpause, nach nur 14 Spieltagen. Werder setzt bei der Genesung auf Vorsicht, ähnlich wie bei Mitchell Weiser, der bereits seit elf Monaten pausiert.

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Werder nimmt an Bundesliga Talent Series teil

Abseits der Personalsorgen hat Werder Bremen eine neue Initiative angekündigt. Der Klub ist einer von 26 Profi-Vereinen, die an der neuen „Bundesliga Talent Series“ teilnehmen. Ziel ist es, Talenten von der U17 bis zur U21 Spielpraxis zu verschaffen. Gespielt wird in zwei Halbserien. Die beiden bestplatzierten Teams jeder Halbserie qualifizieren sich für Finalspiele im Frühjahr 2027. Der Start ist für September 2026 geplant. Der neue NLZ-Chef Oliver Hüsing sagte: „Durch die Teilnahme versprechen wir uns eine weitere Möglichkeit, unseren Talenten Spielzeit zu geben. Gerade in dem Alter, wo sie an der Schwelle zum Profi-Fußball stehen, ist das am allerwichtigsten.“

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