Leidenschaft statt Profit: Sammler aus Kaiserslautern lehnt hohes Angebot ab
Christian Zapp (47) aus Kaiserslautern hat eine Leidenschaft, die ihn seit seiner Teenagerzeit begleitet: das Sammeln von Sportkarten. Was als Hobby begann, ist heute eine Sammlung von unschätzbarem Wert. Experten schätzen den Gesamtwert seiner Karten auf rund drei Millionen Euro. Doch für Zapp sind die Stücke mehr als nur finanzielle Anlagen – sie sind Erinnerungen und persönliche Schätze.
Einzigartige Sammlung auf der Berlin Cardshow
Auf der renommierten Berlin Cardshow präsentierte Zapp kürzlich Teile seiner beeindruckenden Kollektion. Die Ausstellung zog zahlreiche Besucher und Experten an, die die Seltenheit und Qualität der Karten bestaunten. Vor allem seine NBA-Karten von Sportlegenden stechen hervor und machen die Sammlung in Europa einzigartig. Es gibt keine zweite Sammlung dieser Art auf dem Kontinent, betonen Kenner.
Hohes Angebot für eine einzelne Karte abgelehnt
Erst kürzlich erhielt Zapp ein Angebot von 550.000 Euro für eine einzige Karte aus seiner Sammlung. Ohne zu zögern lehnte er ab. Für mich sind diese Karten unbezahlbar, erklärt er im Gespräch. Der emotionale Wert, die Erinnerungen an bestimmte Sportereignisse und die persönliche Verbindung zu den Athleten wiegen für ihn schwerer als jeder finanzielle Gewinn.
Lukrative Leidenschaft mit langjähriger Geschichte
Zapp begann mit dem Sammeln in den 1990er Jahren, als er selbst noch ein Teenager war. Über die Jahrzehnte baute er seine Kollektion systematisch auf, wobei er sich auf seltene und historisch bedeutsame Karten konzentrierte. Heute umfasst die Sammlung Hunderte von Stücken, darunter viele Raritäten aus der NBA und anderen Sportligen. Es ist eine Reise durch die Sportgeschichte, sagt Zapp über seine Leidenschaft.
Die Wertsteigerung seiner Sammlung betrachtet er als angenehmen Nebeneffekt, nicht als Hauptziel. Mir geht es um die Freude am Sammeln und die Geschichten hinter den Karten, so der Kaiserslauterer. Trotz der lukrativen Angebote plant er nicht, Teile seiner Sammlung zu verkaufen. Stattdessen möchte er sie weiter ausbauen und gelegentlich auf Messen wie der Berlin Cardshow der Öffentlichkeit präsentieren.



