Argentinien-Coach Scaloni verteidigt seine wilden "Krieger" nach WM-Finale
Scaloni verteidigt seine "Krieger" nach WM-Finalpleite

Nach dem verlorenen WM-Finale 2026 hat Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni seine Spieler gegen die anhaltende Kritik vehement verteidigt. In einem emotionalen Instagram-Post beschrieb er seine Mannschaft als "Krieger" und stellte ihren Einsatz über den Sieg. „Der Einsatz, der Ehrgeiz, der Wille, das Nicht-Aufgeben – das ist der wahre Pokal“, schrieb Scaloni. Die FIFA hat unterdessen eine Untersuchung der Gewaltausbrüche nach dem Spiel eingeleitet, nachdem argentinische Spieler spanische Akteure attackiert hatten.

Scalonis emotionale Verteidigung

Der argentinische Coach richtete sich mit deutlichen Worten an die Kritiker: „Das Ertragen von Eimern mit kaltem Wasser von Menschen, die uns nicht kennen – das ist der wahre Pokal.“ Er betonte, dass seine Spieler alles gegeben hätten, auch wenn die Beine dem Gehirn nicht mehr gehorchten. Scaloni zeigte sich dankbar gegenüber seinem Team, den Mitarbeitern des Fußballverbandes AFA und den Fans. Gleichzeitig entschuldigte er sich bei den Argentiniern, dass er ihnen keinen weiteren Titel bescheren konnte: „Es tut mir leid, dass ich euch nicht für ein paar Tage all das Hässliche im Leben vergessen lassen konnte.“ Die vergangene Woche nach der Finalniederlage sei „intensiv“ gewesen, geprägt von Traurigkeit und Freude.

Gewaltausbruch nach dem Abpfiff

Bei der XXL-WM 2026 waren die Argentinier bereits während des Turniers durch überhartes Einsteigen und Unsportlichkeiten aufgefallen. Nach dem verlorenen Finale eskalierte die Situation: Nahuel Molina schlug Spaniens Kapitän Rodri gegen die Brust, Leandro Paredes griff Eric Garcia an die Kehle, und gemeinsam mit Thiago Almada rang er Gavi zu Boden. Die FIFA leitete umgehend eine Untersuchung der Vorfälle ein. Der spanische Weltmeistertrainer Luis de la Fuente kritisierte das Verhalten scharf: „Das ist unerträglich, inakzeptabel, das darf nicht sein.“ Er selbst habe den Vorfall zunächst nicht mitbekommen, da er mit seinen Spielern feierte.

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Debatte um Unsportlichkeit

Die aggressive Spielweise der Albiceleste hatte bereits vor dem Finale für Diskussionen gesorgt. Scaloni stellte sich jedoch schützend vor seine Mannschaft: „Ich bin meinem Stab, den Spielern und jedem einzelnen von euch für die Zuneigung auf ewig dankbar.“ Die FIFA-Untersuchung läuft noch; mögliche Sanktionen könnten folgen. Die Fußballwelt blickt gespannt auf das weitere Vorgehen des Weltverbandes.

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