Österreich kommt gegen Spanien kaum aus der eigenen Spielhälfte, liegt aber nach 45 Minuten nur 0:1 zurück. Das Team von Teamchef Ralf Rangnick kann sich vor allem bei Torhüter Alexander Schlager bedanken, der mit mehreren Glanzparaden einen höheren Rückstand verhinderte. Die Partie ist Teil der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026.
Schlager als Rückhalt
Der österreichische Schlussmann zeigte sich in der ersten Halbzeit in bestechender Form. Er parierte unter anderem einen Kopfball von Álvaro Morata und einen Distanzschuss von Pedri. Die spanische Mannschaft dominierte das Spielgeschehen klar, erspielte sich zahlreiche Torchancen, scheiterte aber immer wieder am aufmerksamen Keeper.
Spanien mit Überlegenheit
Die spanische Mannschaft, die als Favorit in die Partie ging, kontrollierte von Beginn an das Spiel. Das Team von Luis de la Fuente ließ den Ball laufen und setzte die Österreicher früh unter Druck. Der Führungstreffer fiel in der 23. Minute durch einen Treffer von Lamine Yamal, der nach einer Kombination über die linke Seite erfolgreich war. Österreich fand kaum Entlastung und kam zu keiner nennenswerten Torchance.
Rangnick fordert mehr
Teamchef Ralf Rangnick, der vor der Partie angekündigt hatte, mutig auftreten zu wollen, sah seine Mannschaft in der Defensive gefordert. „Wir müssen mutiger nach vorne spielen und uns mehr befreien“, sagte er in der Halbzeitpause. Die Österreicher hatten nur 28 Prozent Ballbesitz in der ersten Hälfte.
WM-Qualifikation auf dem Spiel
Für Österreich geht es in dieser Partie um wichtige Punkte im Kampf um die WM-Teilnahme 2026. Nach den bisherigen Spielen liegt das Team in der Gruppe auf dem dritten Platz. Ein Sieg oder zumindest ein Unentschieden gegen Spanien wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Endrunde. Die zweite Halbzeit verspricht Spannung, denn Österreich muss nun mehr Risiko gehen, um den Ausgleich zu erzielen.



