Der belgische Radprofi Jasper Philipsen hat die 17. Etappe der Tour de France gewonnen. Der Sprinter vom Team Alpecin-Premier Tech setzte sich am Mittwoch, dem letzten Tag vor den schweren Alpenetappen, nach 174,7 Kilometern zwischen Chambéry und Voiron durch. Im Zielsprint einer großen Fluchtgruppe verwies er den Schweizer Mauro Schmid (Jayco AlUla) und den Niederländer Olav Kooij (Decathlon-CMA CGM) auf die Plätze zwei und drei. Für Philipsen war es der elfte Tour-Etappensieg seiner Karriere.
Deutsche Fahrer ohne Chance
Die deutschen Fahrer waren im Kampf um den Tagessieg chancenlos. Bester Deutscher wurde Georg Zimmermann auf dem 18. Platz. Die weiteren deutschen Starter konnten sich nicht in der Spitzengruppe behaupten und kamen mit deutlichem Rückstand ins Ziel.
Klassementfahrer halten sich zurück
Am Tag nach dem Einzelzeitfahren von Thonon-les-Bains, bei dem der deutsche Topprofi Florian Lipowitz schwer gestürzt war und die Tour aufgeben musste, hielten sich die Klassementfahrer zurück. Die Gesamtwertung führt weiter der slowenische Topfavorit Tadej Pogacar mit 4:32 Minuten Vorsprung auf Lipowitz' belgischen Teamkollegen Remco Evenepoel. Pogacar zeigte sich auf der Etappe unauffällig und sparte Kräfte für die bevorstehenden Alpenetappen.
Ausblick auf die 18. Etappe
Die 18. Etappe am Donnerstag führt über 185,2 Kilometer und endet mit einer Bergankunft in Orcières-Merlette. Diese Etappe wird den Fahrern alles abverlangen und dürfte die Gesamtwertung weiter durcheinanderwirbeln. Besonders die Sprinter haben nun keine Chance mehr auf einen Etappensieg, da die Alpenetappen für reine Antrittsspezialisten zu schwer sind.



