40 Jahre nach Maradona: Tuchel hofft auf Karma im Aztekenstadion
Tuchel: Karma soll Englands WM-Schmach tilgen

40 Jahre nach Diego Maradonas legendärem „Hand Gottes“-Tor kehrt England ins Aztekenstadion zurück – und Nationaltrainer Thomas Tuchel setzt auf Karma. „Ich hoffe, wir können endlich Frieden mit dem Stadion schließen“, sagte Tuchel vor dem WM-Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Mexiko am Sonntag (Ortszeit). „Es wird sich für uns auszahlen. Wir werden es zurückbekommen. Es ist Karma. Das Karma wird zu uns zurückkehren. Wir werden das Ganze umdrehen.“

Maradonas Jahrhunderttor und die englische Schmach

Am 22. Juni 1986 besiegte Argentinien England im Viertelfinale der WM in Mexiko mit 2:1. Beide Tore erzielte Diego Maradona: zunächst mit der Hand, die er später als „ein bisschen mit dem Kopf, ein bisschen mit der Hand Gottes“ beschrieb, dann mit einem Sololauf von der Mittellinie, der als „Jahrhunderttor“ in die Geschichte einging. Englands Kapitän Harry Kane (1,88 Meter) fehlen laut Tuchel die körperlichen Voraussetzungen für ein Handtor – er könnte den Ball mit dem Kopf erreichen – und der VAR würde ein solches Tor heute ohnehin verhindern.

Englands bisheriger WM-Verlauf

England hatte im Turnier zuvor gegen die Demokratische Republik Kongo lange mit 0:1 zurückgelegen, ehe Bayern-Torjäger Kane in der Schlussphase den Siegtreffer erzielte. „Kein Jahrhunderttor, aber eines der schönsten der bisherigen WM“, urteilten englische Medien. Mexiko hingegen zeigte sich bislang ohne Probleme.

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Tuchel betonte, dass die Mannschaft die historische Niederlage ausgleichen wolle: „Wir werden das Ganze umdrehen.“ Das Spiel im Aztekenstadion, das 40 Jahre nach Maradonas Geniestreich erneut Schauplatz eines englischen WM-Spiels ist, soll zur Erlösung werden.

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